Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Ein Schritt gen Aufstieg auf neuem 'Ground' |
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| Geschrieben von Nessy | |
| Freitag, 25. Februar 2011 | |
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Wer am Wochenende einen interessanten neuen „Ground“ machen möchte oder einfach nur unsere U23 supporten will, der sollte sich am Samstag auf den Weg ins Jahnstadion machen – denn dort wird um 14.00 Uhr die Partie SC Wiedenbrück 2000 – Borussia Mönchengladbach II angepfiffen. Sven Demandt und seine Jungs sind zu Gast beim Tabellenzehnten der Regionalliga West. Der SC Wiedenbrück 2000 ging vor 11 Jahren als neuer Verein aus der Fusion der beiden Stammvereine DJK Wiedenbrück und Westfalia Wiedenbrück hervor. Das Jahnstadion, das derzeit noch 3.200 Zuschauer fasst, wird nach und nach ausgebaut. In Kürze wird die Kapazität auf 5.001 Plätze erhöht. Im Durchschnitt finden sich bei den Heimspielen der Wiedenbrücker ca. 750 Zuschauer ein – sicherlich wird das Spiel gegen unseren Traditionsclub noch den ein oder anderen weiteren Fußballfreund vor die Tür locken. Der Aufsteiger aus Wiedenbrück, der in den letzten 2 Jahren jeweils als Meister von der Westfalenliga bis in die Regionalliga durchmarschierte, belegt derzeit einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Unsere Jungs hingegen könnte mit einem Sieg gegen den SC weiter Kurs auf die Spitze nehmen. Umso ärgerlicher ist es, dass unser Kapitän Michael Stuckmann diesmal nicht zu einem dreifachen Punktgewinn beitragen kann. Nicht genug, dass er im letzten Spiel seine 5. gelbe Karte „kassierte“, jetzt zog sich unser Mittelfeld-Regisseur auch noch eine Entzündung im Fuß zu, weswegen er voraussichtlich 3 Wochen ausfallen wird. Motivation für den „Dreier“ und damit einen weiteren Schritt zum Ziel „Aufstieg“ gibt sicherlich das Erfolgserlebnis vom letzten Wochenende. Nach zuvor 2 Niederlagen schickten unsere Fohlen die zweite Mannschaft des VfL Bochum mit 3:0 nach Hause. Dieser Power bedarf es auch am Samstag – und vor allem dieses Durchhaltevermögens. Denn im Hinspiel gegen den SC Wiedenbrück führte man auch bereits 2:0 zur Halbzeit. Am Ende blieb unseren Fohlen aber lediglich ein Unentschieden. Das ist diesmal zu wenig, wenn man den Teams aus Münster und Lotte auf den Fersen bleiben will. Und auch wenn wir sicher als Favorit in die Partie gehen: Zu unterschätzen ist unser Gegner beileibe nicht – mit bisher 13 von möglichen 18 Punkten aus der Rückrunde, hat das Team von Trainer Thomas Stratos (früher Spieler bei Arminia Bielefeld und dem HSV) einen regelrechten Lauf. |
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Unsere U23 zu Gast in Wiedenbrück