Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
| FanHaus macht Sommerpause! |
|
|
| Abgerechnet wird am 34. Spieltag! |
|
|
| Geschrieben von Mirko | |
| Samstag, 23. April 2011 | |
|
Schließlich hatten wir es mit einer Rekordkulisse an Gästefans im eigenen Stadion zu tun. Rund 15.000 Dortmunder hatten sich auf den Weg nach Mönchengladbach gemacht, um Zeuge der vermeintlichen Meisterschaft zu werden. Doch dank des Leverkusener Sieges war schon vor Beginn des Spiels allen Beteiligten klar, dass die „gelben“ Borussen auf dieses Ereignis mindestens noch eine Woche warten müssten. Passenderweise wurde ein Getränkestand hinter Nordkurve mit einem Plakat mit der Aufschrift „Deutscher Meister, aber nicht heute“ dekoriert. An diesem Ostersamstag war das FanHaus schon früh der Ort, an dem sich viele Gladbacher bei herrlichen Sommertemperaturen und einigen Kaltgetränken unter anderem auch für den Ausgang der Nachmittagsspiele interessierten, und gebannt vor den Fernsehgeräten den Ausgang der Konkurrenz verfolgten. Folglich trugen die Ergebnisse aus Hamburg und Leverkusen für ausreichend Zuversicht bei, sich den überall im Borussia-Park vertretenen Gästefans mit allen Mitteln entgegen zu stellen. Aufgrund von Sicherheitsbedenken rund um das Spiel mussten die Besucher des FanHauses auf dem Weg zum Stadion einen kleinen Umweg gehen, was von den Fans vor dem Hintergrund eines friedlichen Fußballfestes gerne in Kauf genommen wurde. An dieser Stelle wollen wir uns noch mal dafür bedanken, dass diese Maßnahmen auch so umgesetzt wurden. Ein weiterer Dank gilt an dieser Stelle unseren Ordnungskräften und einigen unserer Fans, die vor den Toren dafür gesorgt haben, dass zumindest die Nordkurve von gelber Kleidung verschont wurde. Nicht wenige Fußballfreunde hatten im Vorfeld die Befürchtung, von der in dieser Saison so offensivstarken Dortmunder Mannschaft das ein oder andere Gegentor kassieren zu müssen. Doch es kam alles anders. Mit einer Stimmung, die in unserem Stadion zweifelsohne zu eine der besten Supportleistungen gezählt werden kann, bebte der Borussia-Park von der ersten bis zur letzten Minute. Hinzu kam dann noch die wohl beste Saisonleistung unserer Mannschaft, die gegen eine in den Himmel gelobte Elf aus Dortmund über die gesamte Spielzeit alles gegeben hat. Endlich einmal in dieser Saison gelang es unserer Mannschaft, eine knappe 1:0-Führung über die Zeit zu retten. Dabei hatte unser Torwart Marc-André ter Stegen mit einer Glanzleistung einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet. Ebenso wie Tony Janschkes Klären auf der Linie sowie des unermüdlichen Einsatzes jedes einzelnen Spielers war es auch ein wenig Fortune, dass wir am Ende drei Punkte mehr auf unserer Haben-Seite verbuchen konnten. Denn allein Mario Götze hätte mit dem gerade erwähnten Fortune vielleicht nicht an die Latte, sondern ins Tor getroffen, oder den Kopfball in der ersten Minute ebenfalls ein paar Zentimeter unterhalb der Latte platziert. Aber egal. Drin ist drin und vorbei ist vorbei. Und wir haben das Spiel gewonnen. Fertig. Aus! Nun geht es voller Tatendrang nach Hannover. Dort haben wir ja ergebnistechnisch noch was gut zu machen. Und wieso sollte uns das nicht in diesem Jahr gelingen. Dann zuhause gegen Freiburg und abschließend gegen Hamburger, für die es am letzten Spieltag um nichts mehr gehen wird. Leute, da geht noch was. Zumindest sollten wir in den drei letzten Spielen alles, aber auch wirklich alles dafür tun, dass das wir das große Ziel doch noch erreichen und das Horrorszenario ad acta legen können. Denn da sind wir uns alle doch einig. Mit aller Macht zum Klassenerhalt. Gerne auch mit 36 Ligaspielen!
Fotos: www.jdp-fotos.de und Sandra_J |
| < Zurück | Weiter > |
|---|





Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Nur soviel sei zu Beginn all jenen gesagt, die unsere Borussia schon seit geraumer Zeit in der 2. Liga zu sehen glauben. Abgerechnet wird am 34. Spieltag! Denn nach wie vor ist das momentan realistischste Ziel - der Relegationsplatz - zum Greifen nah. Noch ist alles drin. Auch wenn es nicht einfach ist. Aber war es das in dieser Saison für uns überhaupt schon mal? Die Vorzeichen zum Borussen-Duell am Ostersamstag schienen im Vorfeld jedoch alles andere als aussichtsreich zu sein.





