Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
| FanHaus macht Sommerpause! |
|
|
| Tulpen aus Amsterdam für Torschützen aus München |
|
|
| Geschrieben von Annica | |
| Montag, 4. April 2011 | |
|
Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass es dort nicht so war wie in den letzten Jahren. Vorläufig geschlossene Türen gab es nicht wie gewohnt gegen spätestens 11 Uhr am Samstagvormittag, sondern erst zwei Stunden später. Und selbst zu diesem Zeitpunkt gab es verhältnismäßig viel Platz und noch lange Zeit einen mehr als „normalen“ Geräuschpegel. Erst am späten Mittag erwachten die meisten und die Stimmung nahm ansatzweise gewohnte Formen an. Ob dies nun nur am Wetter lag, weshalb der ein oder andere einen sonnigen Biergarten bevorzugte, oder ob den meisten einfach nicht nach Feierei zumute war, ist schwer zu sagen. Kurz bevor erst einmal „dicht“ gemacht wurde, kamen gegen 12.30 Uhr Präsident Rolf Königs und etwas später auch Vizepräsident Siegfried Söllner ins Augustiner. Trotz der aktuellen Lage des Vereins war der Empfang sehr herzlich und das kurze Gastspiel wurde sehr positiv aufgefasst. Es gehört auch eine gewisse Portion Mut dazu, sich beim aktuellen Stand der Dinge unter die Fans zu mischen, schließlich hätten die Reaktionen auch anders aussehen können, bedenkt man die momentane Stimmungslage unter den Fans und die zahlreich verschiedenen Meinungen und Einstellungen. Meiner Meinung nach eine gelungene „Aktion“ zu einem für die Verantwortlichen undankbaren Zeitpunkt! Relativ zeitig machten sich die meisten dann aber auch auf den Weg zur Allianz Arena. Schließlich ist der Fußmarsch, die Latscherei um das Stadion herum bis zum Gästeblock so wie die unzähligen Treppen bis zu den Plätzen unterm Dach den meisten mittlerweile bekannt. Und da auch in München nach wie vor weder Getränke noch Speisen mit in den Block genommen werden dürfen, muss auch hierfür eventuell noch Zeit eingeplant werden. Eine gute Alternative hierzu bot aber auch der Paulaner-Biergarten, der sich direkt vor der Arena befand. Was lässt sich zum Spiel sagen? Verloren. Wieder verloren. Nachdem unsere Mannschaft aber die erste Zeit relativ gut (mit)spielte, machte sich unter den Gästefans weitestgehend Hoffnung breit, dass ja vielleicht doch mal was in München zu holen sein könne und das Derby am nächsten Sonntag dann ja doch wieder aus einem ganz anderen, einem positiveren, Blickwinkel zu sehen sei. Das spiegelte natürlich nicht die Meinung aller Gladbacher wieder, aber wenn die Mannschaft halbwegs Wille und Einsatz zeigt, fällt immerhin der Support vielen Fans leichter als beispielsweise noch vor zwei Wochen gegen Lautern … Weiter muss darauf nun aber auch nicht unbedingt eingegangen werden, denn wie auch immer die Stimmung jetzt wäre, wenn wir aus München 1 – 3 Punkte mitgenommen hätten, nutzte Arjen Robben seine Chance in der 77. Minute und durfte sich zu den Tönen von „Tulpen aus Amsterdam“ vom Großteil der Zuschauer in der Allianz Arena feiern lassen. Im Großen und Ganzen war das Spiel, das Borussia zeigte, nicht so schlecht, aber eben auch nicht gut genug um zu punkten oder doch noch Hoffnung auf die Mission „Klassenerhaltswunder“ zu machen. Nach dem Gegentreffer war die positive Stimmung für den Rest des Spiels dann erst einmal ein wenig verflogen, viele riefen sich dann aber doch schnell wieder in Erinnerung, dass es ja eh relativ unwahrscheinlich war, ausgerechnet in München mit der nötigen Siegesserie, die es gebraucht hätte, zu beginnen. Und so ging es für die meisten nach dem Abpfiff wieder zurück in die Stadt, wo man die meisten Gesichter vom Vormittag früher oder später wieder im Augustiner antraf und damit weiter machte, was vor dem Spiel kurz unterbrochen wurde. Und je später der Abend, desto besser die Stimmung … Selbst als das Licht kurz vorm Zapfenstreich ausgeschaltet wurde, harrten die Letzten noch bis zum „bitteren Ende“ dort aus. Nun steht uns am kommenden Sonntag das Derby gegen Kxln bevor. Und anders als die FCB-Fans, die sich (jedenfalls in der Südkurve) mehr auf Protestaktionen bzgl. des Stadtrivalen 1860 und die damit verbundene Misere konzentrierten als auf Borussia oder das laufende Spiel, werden es uns die Kxlner wohl nicht so „angenehm“ machen. Auch das bleibt uns in dieser Saison also nicht erspart … es sei denn, man verzichtet auf das Spiel live vor Ort, was zwar nachvollziehbar ist, unseren Tabellenplatz aber leider auch nicht mehr verändert. Aber ob im Stadion oder nicht – auch diese Saison hat irgendwann ein Ende. Ein Ende mit Schrecken wird es wohl nicht; dafür schleppen wir die rote Laterne schon zu lange mit uns herum. Ein Schrecken ohne Ende ist unwahrscheinlich, denn im Juli wird (mehr oder weniger) wieder bei null angefangen. Wie man es auch dreht und wendet – bringen wir die Saison einfach noch irgendwie hinter uns, genießen weiterhin das Drumherum, diskutieren und fachsimpeln über die Lage Borussias was das Zeug hält (oder halt auch nicht) und versuchen, uns von weiteren Rückschlägen so wenig wie möglich „beeindrucken“ zu lassen. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|





Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!
