Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Zeit für Klartext |
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| Dienstag, 3. Mai 2011 | |
Die Mitglieder des Fanprojekt Mönchengladbach e.V., dem Supporters Club -von Fans für Fans- haben sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am 27.04.2011 eindeutig gegen die „Initiative Borussia“ ausgesprochen. Jetzt zeigen wir sachlich und ohne Hysterie noch einmal auf, wie es zu dieser Positionierung kam.Bitte lest dazu den fogenden Text: Worüber wird abgestimmt? Die Initiative hat fristgerecht mehrere Satzungsänderungsanträge beim Verein Borussia Mönchengladbach eingereicht, über die auf der Mitgliederversammlung des Vereins am 29.05.2011 abgestimmt wird. Diese Satzungsänderungsanträge verändern komplett die Struktur des Vereins und diese strukturellen Veränderungen werden von den Mitgliedern des FPMG nicht unterstützt bzw. sind sie damit ganz klar gegen diese geplanten Veränderungen. Von der Initiative wird mit den Satzungsänderungsanträgen eine Trennung des Vereins angestrebt, eine klare Trennung zwischen dem „e. V.“ und der „GmbH“. Diese Trennung liegt auch jetzt aktuell schon vor; innerhalb der GmbH ist der Lizenzfußball angesiedelt. Mit den geplanten Änderungen sinkt jedoch eindeutig der Einfluss der Mitglieder auf die GmbH, also auf den Lizenzbereich. Letztlich wird durch die geplanten Änderungen eine Geschäftsführung für den Lizenzbereich installiert, die vom Mitgliederverein Borussia losgelöst ist. Ermöglichen von Anteilsverkäufen Diese Trennung ermöglicht unter Umständen Handlungen, die von den Mitgliedern des FPMG auf lange Sicht als gefährlich für die Entwicklung und den Fortbestand des Vereins bewertet werden. Dazu gehört bspw. der Verkauf von Vereinsanteilen, der durch die Geschäftsführung beschlossen werden kann. Auf der Pressekonferenz der Initiative am 07.12.2010 sagte Mit-Initiator Norbert Kox (http://www.youtube.com/watch?v=QHHRshscQgY): „Und wenn Sie sich anschauen, in der Vergangenheit bei Bayern München, wenn die tatsächlich mal Geld gebraucht haben, waren die auch in der Lage, Anteile über ihren Sponsor zu verkaufen und sich damit Kapital zu besorgen. Was in einem, ich sage mal, ordentlichen Wirtschaftsunternehmen zu allen Zeiten immer mal wieder vorkommen kann.“ Wenn also jetzt von Vertretern der Initiative bestritten wird, dass Anteilsverkäufe nach der Satzungsänderung nicht möglich oder nicht erwünscht sind, dann widerspricht sich die Initiative hier selbst. Sicherlich hat man die ablehnenden Reaktionen der Fans aufgenommen und bestreitet nun, dass Anteilsverkäufe geplant seien. Wesentlich ist aber, dass sie nach der Satzungsänderung ermöglicht werden sollen, und nur über die Satzungsänderung wird abgestimmt, nicht darüber wann oder durch wen die weiteren Schritte daraus vollzogen werden. Einführung von zwei Aufsichtsräten Der Plan der Initiative ist des Weiteren, dass es zwei Aufsichtsräte gibt, einen für den „e. V.“, einen für die „GmbH“. Der Aufsichtsrat der GmbH soll dann mit Leuten aus der Wirtschaft, mit Sponsoren besetzt sein, die den Anteilsverkäufen wohlgesonnen sind. Hierzu Norbert Kox (http://www.youtube.com/watch?v=PFQz9TqAg0k): „Wir haben heute bei Borussia einen Aufsichtsrat, wir brauchen zwei Aufsichtsräte. Wir brauchen einen für den Verein „e. V.“ und wir brauchen einen für den Profifußball. Und es ist dringend erforderlich, dass dieser Aufsichtsrat für den Profifußball, dass dort Leute reinkommen, die aus der Wirtschaft sind, die aus dem Sport sind und vor allen Dingen aus dem Sponsorbereich.“ Wenn jetzt von der Initiative erklärt wird, dass Aufsichtsrat des e. V. und der GmbH identisch sein sollen, dann heißt das nur „sollen“, nicht „müssen“. Nach der Satzungsänderung können bei Borussia dann auch zwei Aufsichtsräte installiert werden, die dann entsprechend (siehe Zitat) besetzt werden sollen, um die Fremdfinanzierung voranzutreiben, und genau darüber wird auf der Mitgliederversammlung abgestimmt, nicht darüber, wer den Aufsichtsrat besetzt. Bisher ist bei Borussia laut Geschäftsordnung die Personenidentität des Aufsichtsrats vorgeschrieben, bei Satzungsänderung würde diese Personenidentität entfallen. Unabhängigkeit von Personen? Die Mitglieder des Fanprojekts betrachten die Geschichte und Entwicklung des Vereins unabhängig von Personen, also unabhängig von Königs und Eberl und genauso unabhängig von Köppel und Effenberg. Wie dargelegt sind auch die Satzungsänderungsanträge völlig personenunabhängig, was nach Einschätzung des Fanprojekts genau der gefährliche Punkt ist. Wenn jetzt von der Initiative Personen genannt werden, die verschiedene Positionen besetzen könnten, dann heißt das nicht, dass diese Personen auf der Mitgliederversammlung gewählt werden. Zunächst einmal wird nur über die Satzungsänderungsanträge zur Veränderung der Vereinsstruktur abgestimmt. Über sonst nichts. Das muss wirklich jedem Fan klar sein: Es wird kein Effenberg gewählt. Es wird kein Köppel gewählt. Es wird über den Umbau hin zur Fremdfinanzierung unseres Vereins abgestimmt. Wenn jetzt von der Initiative bekannte und beliebte Ex-Borussen nominiert werden, dann wird dies aus politischen Gründen getan, um über die Zustimmung für diese Personen die Zustimmung für die Satzungsänderungsanträge zu erreichen. Aber wie lange bleiben diese Personen, auch ein Stefan Effenberg, wenn sie denn nach der Umstrukturierung wichtige Positionen besetzen, im Verein? Wer folgt ihnen nach? Wo wird unser Verein dann hingeführt? Unser Fazit Die Satzungsänderungsanträge der Initiative gefährden auf lange Sicht in hohem Maße die Identität unseres Vereins, seine Seele. Es droht ein riskanter Ausverkauf, der vielleicht kurzfristig Erfolg bringen mag, auf lange Sicht den Verein aber an den Rand des Abgrunds führen kann. Wenn es jetzt heißt „Wir sind gesund, aber nicht reich.“, dann könnte es in Zukunft heißen „Wir sind reich, aber nicht gesund.“ Nach Einschätzung der Mitglieder des Fanprojekts muss die Umstrukturierung des Vereins durch die Satzungsänderungsanträge der Initiative verhindert werden. Zum Schluss noch ein Statement des Präsidiums des FPMG: Wir glauben fest, dass selbst die genannten Personen und Ex-Borussen rund um Stefan Effenberg nichts über die Tragweite der Satzungsänderungen wissen, oder verstehen ! Wie anders lassen sich Aussagen von Stefan Effenberg erklären, dass er mit seinem Namen dafür stehe, niemals Anteile oder die Seele des Vereins verkaufen zu wollen. Dies ist aber leider mit den Satzungsänderungen in Zukunft möglich, ob ein Stefan Effenberg das nun will oder nicht. Wenigstens in diesem Punkt (und ggf. noch in vielen mehr) ist das FPMG sich mit Stefan einig, so dass nach wie vor unsere Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch im FanHaus steht! Wir hoffen, dass es schnell dazu kommen kann, um weiteren Schaden von Borussia in der Öffentlichkeit zu verhindern! |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Die Mitglieder des Fanprojekt Mönchengladbach e.V., dem Supporters Club -von Fans für Fans- haben sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am 27.04.2011 eindeutig gegen die „Initiative Borussia“ ausgesprochen. Jetzt zeigen wir sachlich und ohne Hysterie noch einmal auf, wie es zu dieser Positionierung kam.