Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Endlich Sommerpause |
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| Geschrieben von Thomas Ludwig | |
| Montag, 30. Mai 2011 | |
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Diese Selbstaufklärung, eine Stärke der unabhängigen Fanarbeit in Mönchengladbach, hat dazugeführt, dass wir nicht manipulierbar waren, von den großen Worten von Stefan Effenberg. Wie ihm mehrfach von mir persönlich mitgeteilt wurde, können die aufgeklärten Fans nur durch Konzepte und Argumente überzeugt werden und nicht durch Versprechen und große Namen. Leider hat er sich zu spät richtig informiert, was wir Fans aus der aktiven Fanszene, dass Herzstück unserer Borussia fühlen und denken. Wir sind überzeugt, dass er spätestens gestern beim vorzeitigen verlassen des BORUSSIA-PARKs verstanden hat, was wir mit der Aussage „Falsche Freunde“ gemeint hatten. Neben diesem Triumph gegen die Initiative dürfen wir aber nicht vergessen, das immer noch einiges im Argen liegt bei unserer Borussia. Der späte Klassenerhalt hat zwar die „Rautenträger“ enger zusammenrücken lassen, aber die Fehler aus den letzten Jahren dürfen sich nicht wiederholen. Hier appelliere ich an die Vereinsführung, die entstandene Nähe zu den Fans nun zu nutzen, um gemeinsam mit uns mehr Kultur im Verein zu entwickeln. Klare und glaubhafte Konzepte zur sportlichen Weiterentwicklung müssen mit einer passenden Kommunikationskultur an die Basis der Fans transportiert werden. Die Vereinsführung rund um Präsident Rolf Königs hat mit dieser Saison viel Kredit bei den Fans verloren. Hier das Vertrauen wieder aufzubauen, ist eine viel schwierigere Aufgabe, als der Klassenerhalt in letzter Minute. Bei der nächsten sportlichen Krise werden sofort die Stimmen und die Stimmung wieder laut gegen den Präsidenten. Dies muss allen Beteiligten klar sein. Zwei weitere Entscheidungen der gestrigen JHV erfreuen uns natürlich ebenso. Mit der gestern erfolgreich abgestimmten Satzungsänderung, den Vorsitzenden des Fanprojektes in den Ehrenrat aufzunehmen ist ein Brückenschlag der einzigartigen Fankultur, dem Mythos Borussia zur Vereinskultur gelungen. Seit 1999, beim ersten Abstieg unserer Borussia, sind die Fans die Gralshüter dieses Mythos. Es wird Zeit, nach dem erfolgreichen wirtschaftlichen Wiederaufbau des Vereins hier wieder anzusetzen und gemeinsam mit dem Verein diesen Mythos lebendig zu halten. Zu unserem Mythos gehört auch, dass Borussia immer zu 100% Borussia gehört. Die klare Festschreibung dieser Forderung in der Satzung, dass ein Verkauf von Vereinsanteilen und Rechten nur mit 2/3 Mehrheit der Mitglieder auf einer JHV erfolgen darf, rundet den erfolgreichen gestrigen Tag ab. So können wir nun ganz entspannt in die Sommerpause gehen und unsere brennende Seele ein paar Tage baumeln lassen. In diesem Sinne Thomas Ludwig |
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Liebe Fans und Mitglieder des FPMG,