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FanHaus macht Sommerpause!

Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

 
Österreich - Deutschland: Ein Spiel dauert mindestens 90 Minuten Drucken E-Mail
Geschrieben von Matthes   
Montag, 6. Juni 2011
Da ist sie auch schon wieder Geschichte, die Länderspielfahrt des Fanprojekts Mönchengladbach zum EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich in Wien.
Was am Donnerstag gegen 23.00 Uhr am FanHaus begann, fand exakt zwei Tage später auch dort sein Ende. 45 Borussen im Fanprojektbus sowie sicher 150 weitere Rautenträger hatten eine schöne Zeit in Wien verlebt.

Bereits eine gute Stunde vor der eigentlichen Abfahrt fanden sich etliche Mitfahrer am FanHaus ein, welches aufgrund von Renovierungsmaßnahmen jedoch nicht betreten werden konnte, so dass man zu einem gemütlichen Beisammensitzen im Biergarten einfand. Schnell also noch ein paar Getränke organisiert, und schon waren die Mitfahrer in bester Reiselaune.

Pünktlich um Mitternacht ging es dann los, und man brachte recht zügig die Kilometer hinter sich. Nach einem kleinen Frühstücksstop sollte es ohne weiteren Zwischenhalt nach Wien weiter gehen. Da hatten wir allerdings die Rechnung leider ohne unsere Ordnungshüter gemacht, die unseren Bus noch kurz vor der deutsch-österreichischen Grenze heraus fischten und uns erst einmal 90 Minuten auf einem Parkplatz stehen ließen, ehe alle Ausweise kontrolliert waren.

Komisch nur, denn die Mitfahrer waren bekannt, musste man doch schließlich für jedes Ticket einen Namen angeben, und unser Bus hatte problemlos grünes Licht für die Fahrt erhalten. Sei es drum, wir machten das Beste daraus, kamen jedoch erst gegen 14.00 Uhr an unserem Hotel an.

Es handelte sich um ein neues Hotel, welches auch recht günstig an der U-Bahn lag, wodurch die Fahrt zum Prater ein Leichtes wurde. Schnell eingecheckt und ab unter die Dusche; 14 Stunden Busfahrt sind schon ein wenig anstrengend.

Wir schafften es gerade noch so, nicht dem Ruf des Bettes zu folgen und machten uns bereits eine knappe Stunde später auf, eine Kleinigkeit zu essen. Direkt in Hotelnähe befand sich ein klasse Restaurant mit angeschlossenem Biergarten, in dem wir es uns erstmal gemütlich machten, ehe wir gegen späten Nachmittag den Weg in Richtung Prater antraten.

In diesem Zusammen hang kann ich nur jeden warnen, nicht mit Caki ein Taxi zu teilen, rundet er doch gerne mal den Fahrpreis großzügig auf, um nachher das Kopfrechnen zu erleichtern ;-)

Auf dem Prater fand man recht schnell die anderen Borussen aus dem Bus wieder sowie auch zahlreiche weitere Gladbacher, die auf unterschiedlichste Weise den Weg nach Österreich angetreten hatten.

Man kam sich quasi fast so vor wie bei einem Auswärtsspiel unserer Borussia.

Die Zeit bis zum Anpfiff verflog, und ehe man sich versah, wurde es recht knapp, pünktlich zur Nationalhymne im Stadion zu sein.

Was also tun?

Schnell die Liliputbahn genommen, und damit den Weg zum Ernst-Happel-Stadion mit der Eisenbahn zurück gelegt. Für Ralle war es quasi eine Weiterbildung für die kommenden Sonderzugtouren ;-)

Das Spiel selber war eher langatmig, und es wollte nicht wirklich eine gute Stimmung im deutschen Block aufkommen. Die Österreicher hingegen witterten die Möglichkeit, nach dem Ausgleich für ein kleines Fußballwunder zu sorgen und unterstützten ihr Team deshalb ausgesprochen lautstark, so dass die Atmosphäre im Stadion - sieht man mal davon ab, dass sie von rot-weiß gekleideten Fußballfans produziert wurde, durchaus dem Bruder-/Prestigeduell gerecht wurde.

Am Ende war es wie so oft, wenn man gegen Deutschland spielt, gewinnen am Ende eben auch die Deutschen.

Sichtlich frustriert machten sich die Österreicher auf den Heimweg, während wir erneut die Biergärten auf dem Prater ansteuerten. Hier stellten wir dann nochmals fest, dass es sich beim Fußball um einen Ergebnissport handelt, und dass wir scheinbar auch der Nationalmannschaft das „Letzteminutengen“ mitgebracht hatten.

Bevor wir uns nach ein paar Bierchen auf den Heimweg machten, wurden jedoch noch einige Fahrgeschäfte heimgesucht und wenn man Schustie nicht geholfen hätte, er würde noch immer den Münzschlitz am Autoscooter suchen ;-)

Am nächsten Morgen ging es relativ zeitig zurück und bis auf einen Zwischenstopp, um kaltes Bier nachzukaufen, verlief die Rückfahrt erneut feucht-fröhlich. Und so endete eine weitere Länderspielfahrt des Fanprojekts mit einem Absackerbier in der Altstadt.











 
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