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Aserbaidschan vs. Deutschland - 3.000 Kilometer Flug für 3 Punkte Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| Aserbaidschan vs. Deutschland - 3.000 Kilometer Flug für 3 Punkte |
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| Geschrieben von Matthes | |
| Dienstag, 7. Juni 2011 | |
Heute um 19:00 Uhr deutscher Zeit steht es also an, das Qualifikationsspiel unserer Nationalmannschaft im knapp 3.000 Kilometer entfernten Baku.Sollte es gelingen, auch hier 3 Punkte einzufahren, hätte man die maximale Ausbeute aus den bisherigen sieben Qualifikationsspielen erreicht und die endgültige Qualifikation für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine quasi sicher. Im Gegensatz zu dem Spiel in Wien am letzten Wochenende wird es diesmal keine organisierte Reise zum Spiel der deutschen Nationalmannschaft geben. Hierfür gibt es einige Gründe: So war man zum Beispiel erst vor knapp zwei Jahren zum ersten Gastspiel in diesem Land, und bei aller Liebe, es ist nicht so, dass einen die Schönheiten dieses Landes in so kurzer Zeit ein weiteres Mal nach Baku ziehen. Außerdem befinden sich einfach viele unserer etatmäßigen Länderspielfahrer nach einer anstrengenden Saison im verdienten Sommerurlaub, und so wird es diesmal nur eine recht kleine Abordnung der Mönchengladbacher Rautenträger nach Baku ziehen. Aber keine Sorge, einige sind bereits vor Ort. Blicken wir nun nur noch einmal kurz auf unser Team, welches nach dem Sieg in Wien erneut personell verändert werden muss, da auch diesmal einige Leistungsträger verletzt abreisen mussten. So wurde beispielsweise entschieden, dass Sami Khedira nicht mehr zur Verfügung steht. Er hat in den letzten zwei bis drei Wochen alles getan, um in dem wichtigen Spiel gegen Österreich einsatzbereit zu sein. "Es gab auch keine größeren Probleme, der verletzte Muskel ist in Ordnung. Aber wir wollen kein Risiko eingehen und so haben wir in Absprache mit ihm und den Ärzten entschieden, dass er nicht spielen wird", sagte Löw auf der Homepage des DFB (www.dfb.de). Simon Rolfes musste ebenfalls abreisen, da er sich eine Zerrung zugezogen hatte. Für die beiden Ausfälle hat Jogi Löw Lewis Holtby und Sebastian Rudy nachnominiert. Die Berufung der U 21-Nationalspieler lag laut Löw auf der Hand: "Sie waren noch am Dienstag mit der U 21 im Einsatz und sind deshalb im Rhythmus.“ Der Mainzer Holtby absolvierte am 17. November 2010 in Göteborg sein erstes und bislang einziges Länderspiel gegen Gastgeber Schweden, der Hoffenheimer Rudy steht dagegen vor seinem Debüt in der Nationalmannschaft. Oliver Bierhoff jedenfalls hat nach dem dann schlussendlich glücklichen Sieg gegen Österreich die Marschrichtung für den heutigen Abend ganz klar vorgegeben. So antwortete er auf die Frage nach dem Ziel für das heutige Spiel: "Unser Ziel sind klar drei Punkte. Trotz der Ausfälle haben wir genügend Qualität und Motivation." Bleibt nur zu hoffen, dass wir diesmal ein etwas unterhaltsameres Spiel zu Gesicht bekommen, denn sonst könnte es mir passieren, dass ich auf der Couch in einen tiefen Schlaf fallen werde. In diesem Sinne auf drei Punkte in Baku, der Stadt, deren Altstadt seit 2000 den Status eines UNESCO-Welterbes hat. |
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Heute um 19:00 Uhr deutscher Zeit steht es also an, das Qualifikationsspiel unserer Nationalmannschaft im knapp 3.000 Kilometer entfernten Baku.