Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| 1.FC Heidenheim – Borussia |
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| Geschrieben von TJ | |
| Samstag, 2. Juli 2011 | |
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Zahlreiche Borussia-Fans nutzen diesen Samstagnachmittag um ihre Mannschaft in dem Städtchen an der Brenz zu begutachten. Darüber hinaus war die Voith-Arena ein gänzlich neuer Ground für die Borussen-Gemeinde, was auch zahlreiche Fans von weit her anlockte. Der in der bayerischen Nähe beheimatete Fanclub „Rieser-Fohlen“ setzte sogar einen 40-Mann-Bus ein. Ein gut gefüllter Gästeblock sorgte ein wenig für Pflichtspielfeeling und auch einige Schlachtgesänge wurden im Stadion, welches auf einer Anhöhe im Wald über Heidenheim gelegen war, angestimmt. Insgesamt dürften ca. 700 Borussia-Fans, die am Einlass zum Stadion eine Hochsicherheitseinlasskotrolle über sich ergehen lassen mussten, vor Ort gewesen sein. Lucien Favre startete in der ersten Halbzeit mit folgender Elf: Heimeroth – Wendt, Brouwers, Stranzl, Jantschke – Neustädter, Bieler, Reus, Korb – Idrissou, Leckie. Neuzugang Oskar Wendt feierte also in dieser ersten Halbzeit mit der Rückennummer 17 sein Spieldebüt im Trikot der Borussia. Borussia kam gut ins Spiel und so gab es bereits in den Anfangsminuten einen Elfmeter für uns. Marco Reus wurde in Strafraum gelegt, doch Mo Idrissou setzte den Strafstoss an den Pfosten und aufgrund einer Regelwidrigkeit zählte sein Treffer per Nachschuss nicht mehr. In der Folge hielten sich die Spielanteile in der Waage auch der 1.FC kam zu guten Chancen. Dennoch ging der VfL in Führung. Mo Idrissou war es, der sich auf halblinks durchsetzte und den Ball, mit Wut im Bauch ob des verschossenen Elfmeters, ins Tor drosch. Nach dem Führungstreffer übernahmen die Heidenheimer ein wenig das Kommando und kamen erneut zu ordentlichen Gelegenheiten. Der vermeintliche Ausgleich fiel, ihm wurde aber aufgrund einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Erwähnenswert ist, dass die Heidenheimer mit „döp – döp – döp“ die identische Tormusik zum BORUSSIA-PARK präsentierten. Aufgrund der Verweigerung des Tores verstummte die Melodie schnell, wurde jedoch vom Gästeblock stimmlich zum Ende gebracht. Einige Zeit später fiel dann aber doch der verdiente Ausgleich, und so durfte Scooter seiner Maria dann doch noch mitteilen, dass er es laut mag…! Mit diesem 1:1 gingen beide Mannschaften ins Halbzeitgespräch. Nach diesem wechselten unsere kompletten elf Spieler die Fußballschuhe mit den Duschgelflaschen und beendeten ihren Spieltag unter der Brause. In der zweiten Halbzeit stand folgende Elf auf dem Platz: Blaswich – Daems, Dante, Anderson, Zimmermann – Dowidat, Nordtveit, Marx, Herrmann – Bobadilla, Hanke. Wieder also gab es einen Debütanten im Trikot mit dem B vom Niederrhein. Herzlich Willkommen Matthias Zimmermann. Aufmerksame Leser werden nun Tobias Levels, Marc-André ter Stegen und Igor de Camargo vermissen. Alle drei kamen nicht zum Einsatz, ebenso wie Nachwuchsspieler Niklas Dams. Neuzugang Lukas Rupp wartet auch weiterhin auf seinen ersten Einsatz für die Fohlen und der Testspieler Asmir Kajevic war nicht mehr im Kader. Letzter scheint also nur eine Randnotiz in der Saisonvorbereitung zu bleiben. Immerhin taucht er in der Torschützenstatistik aller Borussen-Fans auf, die in Heimstätten das Spiel gegen Fürth beobachteten. In der zweiten Halbzeit hatte Borussia die besseren Spielanteile und kam zu Chancen. Raul Bobadilla war es, der die Führung erzielte. Er setzte sich stark gegen mehrere Gegenspieler durch und brachte den Ball im Tor unter. Hierfür gab es viel Szenenapplaus, den Raul auch später noch Mal von der Tribüne einheimste, ebenso aber auch einen Tadel vom Trainer als er in einer anderen Szene zu lange zauderte und den Torschuss vergaß. Mike Hanke setzte einen Freistoß an den Pfosten, Bobadilla köpfte eine Ecke knapp übers Tor und ein Freistoß von Dante wurde vom Torhüter Lehmann stark pariert. In der Schlussminute war es Dennis Dowidat, der einen Freistoß aus halbrechter Position direkt in den Winkel setzte. Keine Reaktion beim Torwart, dafür aber bei den Borussen-Fans. Die Hände setzten zum klatschen an. Tolles Tor, toller Freistoss absolut Applauswürdig. Mit dieser Aktion endete auch das Spiel und der Sieg war absolut verdient. Letztlich hätte dieser durchaus noch ein oder zwei Tore ausfallen können. Die Mannschaft hat das Trainingslager also beendet. Ein Trainingslager, in dem die Grundlagen für die Saison gelegt wurden. Folgerichtig konnte man den Jungs die harte Arbeit auch in den Spielen anmerken. Am kommenden Montag steht nun der Derby-Cup in Aachen an. Auch in Aachen wird die Mannschaft mit Sicherheit komplett wechseln, sodass Fan noch nicht zu viel erwarten sollte. |
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