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FanHaus macht Sommerpause!

Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

 
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Geschrieben von Fritz Fresse   
Freitag, 8. Juli 2011

Wenn du vom Hbf MG mit der Linie 1899 vier Stationen fährst, und dann auf der linken Seite aussteigst, musst du die Treppen bis ganz hinunter ins Dunkel gehen. Aber genau da isses nich; dort bist du völlig falsch! Trotzdem sollten wir doch aber alle noch viel mehr Sachen machen. Sachen halt; eben Sachen die man so macht. Gerade eben in der Sommerpause. Wir könnten ja auch mal wieder unter Beweis stellen, dass wir multitasking-fähig sind und mehrere Sachen gleichzeitig machen können. Zum Beispiel Kaugummi kauen und dabei über die Straße gehen.

Oder aber wir könnten als Trainer bei einem Verein anheuern, der sich der Ideologie des Kommunismus sehr nahe fühlt, und betonen dort alle drei Minuten, dass wir diesen Verein ganz doll lieb haben. Trotzdem wechseln wir dann, schwuppdiwupp, für viel kapitalistische Kohle zum ärgsten, imperialistischsten Klassenfeind. Beim Abschied von den Fußballgenossen vergießen wir dazu dann auch medienwirksam mal so richtige Männertränen, um uns anschließend von der Öffentlichkeit für unsere große Aufrichtigkeit loben zu lassen.
Sport frei!

Vielleicht sollten wir aber auch noch mehr Werbung gucken. Werbung ist ja bekanntlich dazu da, das Unterbewusstsein der Menschen zu manipulieren - aber wer möchte denn schon wirklich das irgendjemand sein Unterbewusstsein manipuliert? Wir!

Am besten wäre es jedoch, wenn wir endlich mal wieder zur Borussia gehen würden. Allein schon das Wort “Borussia”! “BorussIA”; “BorussiJAAAA” - hat so etwas Lebensbejahendes! Borussia ......ja, da gehn wir hin.

Am Samstag gegen den FC Aberdeen wäre doch mal eine gute Gelegenheit für einen Besuch unseres erstklassigen Dreamteams. Da haben wir auch gleich einen Hauch Internationalität mit im Stadion. “The Dons”, wie man die Aberdeenier auch noch nennt, waren früher auch mal ein Verein, der in Europa einen guten Namen hatte. Ihre beste Zeit lag in den 1980er Jahren, als Alex Ferguson dort noch Trainer war, und man unter ihm drei Meisterschaften, vier schottische FA Cups und drei schottische Ligapokale gewinnen konnte. Doch Höhepunkt in dieser Ära war zweifellos der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger im Jahre 1983 nach einem Endspielsieg über Real Madrid.

Als Ferguson im November 1986 nach Manchester wechselte, konnte man in Aberdeen nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen und es wurde ruhiger um diesen Verein und zeitweise musste man gar um den Verbleib in der Scottish Premier League fürchten. Erst in der Saison 2006/07 konnte sich in der FC Aberdeen mal wieder eine Qualifikation für den UEFA-Pokal sichern.

Aber, wenn man die Namen schottischer Vereine hört, denkt man nicht nur an große Fußballerfolge, sondern auch an ihre vielen lustigen Fans, die auch schon mal ganz gerne ein oder zwei Biere verschlucken. Aber nicht nur wir haben solche Assoziationen, sondern auch Prinz Philip, Gemahl von Elisabeth II, denkt im Zusammenhang mit den Schotten auch gelegentlich an den Verzehr von schöngeistigen Getränken. So ließ sich seine Durchlaucht doch tatsächlich unlängst bei einem Gespräch mit einem schottischen Fahrschullehrer zu der Frage hinreißen, wie es dem Lehrer wohl gelänge, seine Fahrschüler bis zur Prüfung vom Alkohol fern zu halten....... Die schottische Öffentlichkeit war hingegen über derlei Äußerungen eines Mitgliedes des britischen Königshauses "not amused". Eventuell ist es aber einfach nur ein großer Wissensdurst, der unsere schottischen Mitbürger gelegentlich an die Tränke zieht.

Natürlich kommen wir am Schluss auch nicht an den legendären Schottenwitzen vorbei, bei denen immer auf die angebliche Sparsamkeit der nördlichen Inselbewohner abgezielt wird. So erzählt man sich, dass, als die schottische Nationalmannschaft mal ein Spiel gewonnen hatte, ihr Trainer in die Kabine kam und sagte: "Männer, ihr wart großartig heute, und ihr habt euch wirklich eine große Erfrischung verdient. Los, John, mach mal das Fenster auf!"

Aber, egal ob ihr diesen Witz witzig findet oder nicht – ihr solltet trotzdem auf jeden Fall sehr, sehr sparsam mit Schottenwitzen umgehen!

In diesem Sinne: Nässe geht vor!

 
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