Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Scheiß Wetter… scheiß Spiel |
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| Geschrieben von Ralle | |
| Donnerstag, 14. Juli 2011 | |
Mit einer etwas peinlichen 1:0-Niederlage endete gestern Abend für die Borussia der dienstliche Ausflug nach Saarbrücken. Offiziell war vor dem Spiel zu hören, dass die Akteure zum Einsatz kommen sollten, die gegen Aberdeen kaum oder gar nicht gespielt hatten. Schnell war jedoch klar, dass das „Patrick Herrmann-Abschiedsspiel“ überhaupt nicht in Lucien Favres Vorbereitungskonzept passte, weshalb er so gut wie alle „prominenten“ Spieler zu Hause ließ. Diejenigen unter den gut 1.200 Borussen, die nicht schon vor dem Spiel erfahren hatten, wer am gestrigen Abend auflaufen sollte, trauten ihren Augen nicht, als im verregneten Ludwigspark die Mannschaftsaufstellung der Borussia verkündet wurde. Da stand eine U23 auf dem Platz „garniert“ mit zukünftigen Ex-Borussen wie Tobi Levels und Michael Bradley; einzig Matthew Leckie und Raul Bobadilla sollten in einem einigermaßen ernsthaften Testspiel wohl etwas das gegenseitige Spielverständnis fördernde Einsatzzeit bekommen. Daneben waren noch Ersatzkeeper Christopher Heimeroth, Patrick Herrmann, Roel Browers sowie Oscar Wendt mit von der Partie. Die insgesamt etwas über 5.200 Zuschauer erlebten deshalb ein ausgeglichenes Spiel, das allerdings kaum sehenswerte Höhepunkte zu bieten hatte. Der Drittligist war darum bemüht, dem gastierenden Erstligisten ernsthaft Paroli zu bieten, was der – ohne selber Akzente zu setzen – lange Zeit durch seine sichtbare technische Überlegenheit zu unterbinden wusste. Dabei entwickelte sich ein Spiel zwischen den beiden „16ern“, das bekanntermaßen für den Zuschauer weniger interessant ist. So konnte man sich auf den Rängen auf die Unterhaltung mit ortsansässigen Borussen konzentrieren, die im Ligaalltag nicht bei jedem Heim- oder Auswärtsspiel anzutreffen sind. Wenn überhaupt einzelne Borussen hervorzuheben sind, dann vielleicht Matthew Leckie, der gelegentlich Kostproben seiner Schnelligkeit gepaart mit technischer Fertigkeit ablieferte. Dadurch entwickelten sich im Zusammenspiel mit Raul Bobadilla, der Licht und auch viel Schatten hatte, wenigstens ein paar sehenswerte Spielzüge, die den Applaus der Gästefans herausforderten. Ansonsten war es ein schwaches Spiel unserer Borussia, das allerdings auch nicht überbewertet werden darf. Von den gestern auf dem Platz stehenden Akteuren dürften allerhöchstens die beiden Angreifer und vielleicht noch Oscar Wendt die Chance auf einen Platz in der Stammelf haben. Der Rest gehört zur zweiten Garde, die den gestern nach Saarbrücken gekommenen Borussen leider nicht das Gefühl eines „Testspielauswärtssiegs“ verschaffen konnte. Egal, Mund abwischen und weiter trainieren. Wichtig ist, dass in Regensburg die zweite Pokalrunde erreicht wird, wir in München gut spielen (Ergebnis ist dann egal) und anschließend den VfB Stuttgart schlagen. Dementsprechend dürfte die Mannschaft beim Testspiel gegen den FC Porto am kommenden Samstag in Oberhausen wohl ein im wahrsten Sinne des Wortes anderes Gesicht haben. Gestern Abend war wieder einmal ein Fußballstadion nicht auf den „Ansturm“ der Gladbacher vorbereitet. Nach dreißig Minuten gab es im Gästebereich kein Bier mehr. Es ist den Organisatoren aber zu Gute zu halten, dass rechtzeitig zum Halbzeitpfiff ein weiteres Fässchen (Bitburger … mit Beginn der kommenden Spielzeit auch beim 1. FC Saarbrücken neuer Lieferant/Sponsor) „angestochen“ werden konnte. |
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Mit einer etwas peinlichen 1:0-Niederlage endete gestern Abend für die Borussia der dienstliche Ausflug nach Saarbrücken. Offiziell war vor dem Spiel zu hören, dass die Akteure zum Einsatz kommen sollten, die gegen Aberdeen kaum oder gar nicht gespielt hatten. Schnell war jedoch klar, dass das „Patrick Herrmann-Abschiedsspiel“ überhaupt nicht in Lucien Favres Vorbereitungskonzept passte, weshalb er so gut wie alle „prominenten“ Spieler zu Hause ließ.