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Zweimal „Runder Tisch“ - Borussia setzt auf verbesserte Kommunikation Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Zweimal „Runder Tisch“ - Borussia setzt auf verbesserte Kommunikation |
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| Geschrieben von Dani | |
| Montag, 25. Juli 2011 | |
Bereits gegen Ende der letzten Saison – im Trubel von Abstiegs- und Machtkampf vor der Mitgliederversammlung – hat Borussia angekündigt, in Zukunft die Kommunikation zu den Fans zu verbessern und vor allem auch durchlässiger zu machen in Richtung „vom Fan zum Verein“. Damit wird letztlich eine Forderung des Fanprojektes, die auf der Jahreshauptversammlung des FPMG formuliert wurde, umgesetzt.Während der Fan die Neuigkeiten rund um den Verein meist aus den Medien erfährt, ist es für den Verein weitaus schwieriger, das oft sehr breit gefächerte Stimmungsbild der Fanszene zu erfassen. Die Runden Tische sollten deshalb zum einen die Gelegenheit bieten, Informationen vom Verein in die Fanszene zu bringen, ohne dass von den Medien gefiltert bzw. bewertet wird, zum anderen war es für die Fans die Gelegenheit, ihren Unmut oder ihre Kritik, ihre Vorschläge oder Meinungen direkt gegenüber den Verantwortlichen Borussias zu äußern. Für Borussia stand Max Eberl als sportlicher Leiter zum Gespräch bereit, für den kaufmännischen Teil war Michael Plum (Leiter Verwaltung) als Vertretung für Stephan Schippers anwesend. Beim ersten wie beim zweiten Runden Tisch erläuterte Max Eberl die Transferpolitik des Vereins und klärte bezüglich einiger Missverständnisse, die durch die Medien transportiert wurden, auf. Bei der ersten Veranstaltung war der Vorstand des Fanprojektes zugegen, auf der zweiten Veranstaltung waren die Vertreter der offiziellen Fanclubs eingeladen. Ungefähr 200 Vertreter der Fanclubs waren der Einladung gefolgt. Es zeigte sich, dass die Situation für die Vertreter der Fanclubs wohl noch neu und gewöhnungsbedürftig ist, denn trotz zahlreicher kritischer Stimmen zum Ende der Saison, die die Finanzplanung und sportliche Zielrichtung des Vereins betrafen, wurde die Gelegenheit zur Kritik eher selten ergriffen. Die Anzahl der kritischen Stimmen stand in keinem Verhältnis zu dem, was gegen Ende der Saison und auch nun wieder zu den neuen Transfers im Sommer in diversen Internetforen an Kritik geäußert wurde. Doch die Runden Tische sollen ja fortgesetzt werden. Hoffen wir, dass die Fanszene lernwillig ist und diese Gelegenheit der Kommunikation, die sich dort bietet, in Zukunft besser und stärker nutzt. Es ist schließlich viel effektiver, jemandem seine Kritik persönlich mitzuteilen, als diese schriftlich für irgendein Forum mit letztlich unbekannten Adressaten zu formulieren. |
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Bereits gegen Ende der letzten Saison – im Trubel von Abstiegs- und Machtkampf vor der Mitgliederversammlung – hat Borussia angekündigt, in Zukunft die Kommunikation zu den Fans zu verbessern und vor allem auch durchlässiger zu machen in Richtung „vom Fan zum Verein“. Damit wird letztlich eine Forderung des Fanprojektes, die auf der Jahreshauptversammlung des FPMG formuliert wurde, umgesetzt.