Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Historischer Auswärtssieg zum Saisonauftakt in München |
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| Geschrieben von Ralle | |
| Montag, 8. August 2011 | |
Auch zwei Tage nach der „Sensation von München“ fragt man sich bisweilen, ob das alles wirklich passiert ist, oder ob das Erlebte nur Bestandteil eines Traums ist, an dessen Ende das böse Erwachen steht… Nein! Es ist tatsächlich Realität, die Reisestrapazen für das Sonntagabendspiel in der bajuwarischen Metropole haben sich gelohnt. Für viele der 10.000 Borussen war es der erste Auswärtssieg in München überhaupt. Dementsprechend machten nach dem Spiel unter uns Borussen die Superlative à la „gigantisch“ und „historisch“ die Runde.Viele Schwarzweissgrüne hatten sich schon am Samstag in München einquartiert. Andere reisten mit Bussen oder mit dem Sonderzug allerdings auch erst am Sonntag an. Wie gewohnt war die Augustiner Bierhalle bis zum Bersten mit feiernden Borussen gefüllt. Da gemeinhin im Vorfeld eines Spiels in München keine allzu große Hoffnung auf Auswärtspunkte besteht, konnte man sich wie jedes Jahr auf’s Trinken und Singen konzentrieren, und so pilgerte man bester Laune nach und nach gen „U-Boot“ im Münchener Norden. Über weite Strecken der Partie konnten die Borussen unter den anwesenden 69.000 Zuschauern sich darüber freuen, dass die Hausherren sich kaum nennenswerte Torchancen erspielten. Die - Zitat Jupp Heynckes - „spinnenartig“ formierte Abwehr unserer Borussia stand sicher, entschärfte souverän die Angriffsbemühungen der Bayern, und so wuchs, je länger das Spiel dauerte, die Zuversicht, dass an diesem Abend in München „was gehen“ könnte. Die Geschehnisse auf dem Rasen rund um die 62. Spielminute müssen hier sicher nicht weiter zusammengefasst werden. Auf den Rängen löste das Ganze jedenfalls orkanartigen Jubel aus. Der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ - ansonsten Torhymne im Münchener Stadion - wurde sogleich minutenlang intoniert, was zu verdutzten Gesichtern unter den rot-weiß gekleideten Heimfans führte. Als 31 Minuten später fest stand, dass die Borussia den „großen“ Bayern den Saisonstart vermasselt hatte, wurde der Gästebereich zur Feierzone. In bester „Ihr glaubt, wir wären arrogant… ja bitte, dann ist es so“-Manier, wurde der FC Bayern in die 2. Liga verabschiedet und gleichzeitig das berühmte „1. Runde Budapest…“ angestimmt. Hierzu kann man ja stehen, wie man will, gestern war das einfach nur schön! Die 400 Borussen im Sonderzug konnten sich auf der langen Rückfahrt am „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ einfach nicht satt hören. Wieder und wieder wurde das Lied gefordert und dabei der Sambawagen „gerockt“. Dem Torschützen wurde ebenfalls ein Lied gewidmet, das an anderer Stelle vielleicht wieder angestimmt werden könnte... Ganz sicher herrschte auch in den Bussen und in den vielen PKW’s auf der Rückfahrt in Richtung Norden allerbeste Partystimmung. Am kommenden Samstag steht nach den jeweiligen Auftaktsiegen ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Der Tabellensiebte empfängt mit dem VfB Stuttgart den -ersten. Ob die Fernsehmacher das bereits geahnt hatten, als sie dieses Spiel zum Topspiel des zweiten Spieltags machten? Wie auch immer, sollte hier der nächste „Coup“ gelingen, steht einer rauschenden Partynacht im Anschluss an das Spiel im FanHaus wohl nichts entgegen ;-)… ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Fotos von Nicole Rüther |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Auch zwei Tage nach der „Sensation von München“ fragt man sich bisweilen, ob das alles wirklich passiert ist, oder ob das Erlebte nur Bestandteil eines Traums ist, an dessen Ende das böse Erwachen steht… Nein! Es ist tatsächlich Realität, die Reisestrapazen für das Sonntagabendspiel in der bajuwarischen Metropole haben sich gelohnt. Für viele der 10.000 Borussen war es der erste Auswärtssieg in München überhaupt. Dementsprechend machten nach dem Spiel unter uns Borussen die Superlative à la „gigantisch“ und „historisch“ die Runde.










