Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Das Sprungbrett in den (inter)nationalen Fußball?! |
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| Geschrieben von Annica | |
| Donnerstag, 25. August 2011 | |
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Aber auch ehemalige Trainer des Vereins schafften es, sich später einen prominenten Namen zu verschaffen, z. B. Heribert Bruchhagen, Uli Sude oder Dieter Hecking. Aktuell schlägt sich der SC Verl in der Regionalliga ungefähr so gut wie Borussia. 1 Sieg und 2 Niederlagen aus den ersten drei Spielen, es trennt die beiden Vereine nur auf Grund des Torverhältnisses in der Tabelle, in der Borussias Amateure sich momentan auf Platz 11, drei Plätze über den Verlern, befindet. Die ersten 3 Saisonpunkte gelangen übrigens beiden Mannschaften gegen die TuS aus Koblenz. Des Weiteren gelangen den Ostwestfalen aber im Westfalenpokal ebenfalls schon zwei weitere Siege – gegen den Landesligisten SV Finnentrop-Bahmenohl und den Bezirksligisten VfL Holsen. Ob das jetzt besonders aussagekräftig über die Qualität der Mannschaft ist, lasse ich mal dahin gestellt … ;) Raimund Bertels hat u. a. einen Spieler in seinen Reihen, der aus Borussias Jugend stammt. Fabian Großeschallau war bis 2007 ein Fohlen und wechselte anschließend das erste Mal nach Verl. Mittlerweile ist er wieder dort gestrandet und wird wohl auch am Freitagabend im Stadion an der Poststraße, wenn das Spiel um 18.30 Uhr angepfiffen wird, mit von der Partie sein. Zur Jugendarbeit in Verl lässt sich noch nicht all zu viel sagen – „richtig“ professionell gehalten wird das Ganze dort erst seit Kurzem, aber immerhin die Ansprüche an sich selber sind schon mal im internationalen Bereich – als Vorbild wird hier nämlich der FC Barcelona genannt. Na dann: Gutes Gelingen! Der nächste Arne Friedrich kommt bestimmt. ;-) Erwähnenswert sind noch die beiden Fanclubs des SC. „Der harte Kern“ und „Eine Frage der Ehre“ zählen insgesamt ca. 8o Mitglieder. Der harte Kern Borussias wird die Elf von Sven Demandt wohl nicht in vollem Umfang nach Verl begleiten, aber immerhin überschneiden sich ein weiteres Mal (nach letztem Wochenende) die Spiele der Amateure und der Profis nicht. Das soll doch zumindest im letzten Satz noch erwähnt werden… |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Hand aufs Herz – wer hat bei diesem Titel direkt an den SC Verl gedacht? Dabei wäre dies durchaus angebracht. Da ist zum Beispiel Arne Friedrich. Der gebürtige Ostwestfale kam 1999 vom FC Gütersloh nach Verl und von da an ging es bergauf – über Arminia Bielefeld, wo Friedrich 2000 seinen ersten Profivertrag bekam, ging es über Hertha BSC in die Nationalmannschaft. Dort kam er 2002 unter Rudi Völler das erste Mal zum Einsatz. Weitere namhafte ehemalige Spieler vom SC Verl sind u.a. Ansgar Brinkmann, Oliver Kirch und Reiner Plaßhenrich.