Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Lastminute-Tore - eine Frage der Zeit... |
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| Geschrieben von Nancy | |
| Freitag, 9. September 2011 | |
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Nicht nur, dass wir 2:0 führten, nein, ein gewisser Olaf Marschall foppte unsere Hintermannschaft ein ums andere Mal. Mit drei Toren schoss er uns im Alleingang ab. Der tiefste Nadelstich war sein Tor in der Nachspielzeit, welche zu diesem Zeitpunkt schon längst abgelaufen war. Schiedsrichter Bernd Heynemann hatte keinen guten Tag erwischt. Auch wir konnten, aufgrund eines späten Treffers in Lautern, einmal mit einem Punkt abreisen. So war es Sascha Rösler der uns, in der Zweit-Liga-Saison 2007/2008 am ersten Spieltag, mit seinem Tor in der 85. Minute einen Punkt rettete. Im Gegenzug, trafen die Teufel im Rückrundenspiel, wieder einmal in der 90. Minute, zum Ausgleich. Das letzte torlose Spiel fand vor neunzehn Jahren statt, am 1. September 1992. Eher eine Seltenheit bei den Begegnungen zwischen Borussia und den Teufeln. Beim Spiel am Samstag sind die Voraussetzungen wesentlich anders als in der letzten Saison. Jetzt stehen die Pfälzer unter Druck und sind zum Siegen schon gezwungen. Doch nach den Weggang von Mittelfeldstar Ivo Ilicevic zum Hamburger SV scheint dies noch schwerer zu werden. Doch in der sportlichen Führung sah man bei den Teufeln keinen Anlass zu Panik-Einkäufen kurz vor Transferschluss, da man von der Qualität der Mannschaft auch ohne Ilicevic überzeugt ist. So ist auch der Ex-Borusse Oliver Kirch davon überzeugt, dass die Länderspielpause gut genutzt wurde beim FCK, um sich spielerisch zu verbessern und somit auf jeden Fall etwas mitnehmen zu können aus dem BORUSSIA-PARK. Bleibt zu hoffen, dass unser Team die Pause auch gut verkraftet hat und uns das Rückrundenspiel von letzter Saison mit vielen Toren vergessen lässt. Zumindest laden die Wettervorhersagen zu einem schönen Samstagnachmittag ein… |
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Ich muss ehrlich gestehen, dass der Club aus Kaiserslautern nicht zu meinen Liebsten gehört, im Gegenteil. Das mag auch mit daran liegen, dass unsere Bilanz gegen den FCK eher bescheiden war in den letzten Jahren. Nicht nur, dass es viele Niederlagen gab, sondern auch, dass die Pfälzer ihre Tore relativ häufig in den letzten Spielminuten gegen unsere Borussia trafen. Ab der 80. Minute wurde in den letzten zehn Jahren neunmal in unser Tor eingenetzt und somit meistens der Sieg der Lauterer gesichert. Am einprägendsten war das Spiel auf dem Betzenberg am 24. April 1998.