Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
Bumsis Archiv
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Taumelnder Dino |
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| Geschrieben von Schustie | |
| Donnerstag, 15. September 2011 | |
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Die Chancen, nach gefühlten Jahrhunderten (ok, war erst vor zwei Jahren…) mal wieder einen Sieg bei den Rothosen davon zu tragen, stehen gar nicht schlecht. Unserem gelungenen Saisonauftakt steht ein desaströs gestarteter HSV gegenüber. Aber Vorsicht! Angeschlagene Boxer sind oftmals die gefährlichsten. Der Hamburger SV hat zur neuen Saison einen radikalen Schnitt gemacht. Nachdem die vergangenen Spielzeiten mit zum Teil äußerst renommierten Spielern nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben, gibt man sich am Hamburger Rothenbaum in dieser Saison bescheidener, und plant eine komplett neue Mannschaft aufzubauen. Dies ist bekanntermaßen kein leichtes Unterfangen, was die bisherigen Ergebnisse in der noch jungen Saison bestätigen. Besonders die Defensive offenbart bislang doch eklatante Schwächen. 16 Gegentreffen aus gerade mal fünf Spielen bezeugen dies. Dabei hatte man beim deutschen Meister aus Dortmund und beim Rekordmeister aus München noch Glück, nicht noch deutlicher unter die Räder gekommen zu sein. Das bereits die Stimmen lauter werden, die die Ablösung des im Augenblick äußerst glücklos agierenden Trainer Michael Oennig fordern, gehören zu den üblichen Marktmechanismen. Zu den sportlichen Hiobsbotschaften gesellen sich nun auch die wirtschaftlichen. Der Verein hat das letzte Jahr mit einem Minus von knapp fünf Millionen Euro abgeschlossen, und der frustrierte HSV-Anhänger wird sich ganz sicher gelegentlich fragen, wo das ganze Geld denn bloß geblieben ist. So hat es den Anschein, dass dem ruhmreichen Hamburger Sport Verein, immerhin der einzige Club, der seit dem Bestehen der Bundesliga immer im Oberhaus mit von der Partie war, eine Zittersaison bevorsteht, und es stellt sich die Frage, wie lange die Treuebekenntnisse zum sportlichen Übungsleiter halten werden. Alles Dinge, die wir zu Genüge kennen, und nun hoffentlich endlich hinter uns gelassen haben. Die Geschichte des Vereins mit dem Rhombus im Wappen ist in der Tat gespickt mit Höhepunkten. Aus der Taufe gehoben 1887 als SC Germania, fusionierte der Club 1919 nach dem ersten Weltkrieg mit dem Hamburger FC und dem FC Falke zum Hamburger SV, da alle drei Vereine den Spielbetrieb alleine nicht aufrecht erhalten konnten. Schnell entwickelte sich der Verein zu einer der besten Adressen im deutschen Fußball, und schon 1922 stand man im Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegen den 1.FC Nürnberg. Nachdem in zwei Partien plus Verlängerung kein Sieger gefunden war, wurde dem HSV aufgrund einer merkwürdigen Regelung der Titel zu gesprochen. Doch die Hansestädter verzichteten ihrerseits auf die Meisterschaft. Aber schon im Jahr darauf gewann man souverän mit 3:0 gegen Union Oberschöneweide den ersten regulären Meistertitel in der Geschichte des Hamburger SV. Bis zum Start der Bundesliga 1963 sollten 1928 und 1960 zwei weitere Titel folgen. Mitte der siebziger Jahre entwickelten sich beim HSV professionellere Strukturen, und es gelang unter den Trainern Zebec und Happel sowie den Managern Dr. Peter Krohn und Günter Netzer, der hier in Mönchengladbach ja kein Unbekannter ist, eine Mannschaft aufzubauen, die die späten siebziger und frühen achtziger Jahre entscheidend geprägt hat. Drei Meistertitel, 1979, 1982 und 1983 sowie der DFB Pokalsieg 1976 waren der verdiente Lohn. Auch auf europäischer Bühne machte sich der HSV einen hoch angesehenen Namen. 1977 gewann man den Europapokal der Pokalsieger, 1980 verlor man unglücklich mit 0:1 gegen Nottingham Forrest das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister, der heutigen Champions League. Doch 1982 gelang der ganz große Wurf. Gegen das hoch favorisierte Starensemble von Juventus Turin gewann der HSV in Athen durch ein Tor von Felix Magath und dank einer taktischen Meisterleistung von Trainerlegende Ernst Happel den Landesmeisterwettbewerb. Namen wie Kaltz, Hrubesch, Magath, Bastrup, Stein oder Jakobs sind den über 35jährigen unter uns ganz sicher noch bestens im Gedächtnis. Ähnlich wie bei unserer Borussia war es dann aber auch Ende der achtziger Jahre mit der Herrlichkeit des Hamburger SV vorbei. 1987 gewann man noch einmal den DFB-Pokal durch ein 3:1 gegen die Stuttgarter Kickers. Aber seitdem wartet man an der Elbe sehnlichst auf einen weiteren Titel, der das durchaus sehenswerte HSV Museum schmücken könnte. Wollen wir hoffen, dass der Hamburger SV nach unserem Auftritt am Samstag wieder zurück in die Spur findet. Denn auf eine Hamburg-Tour möchte doch sicher kein VfL Anhänger in Zukunft verzichten. Was bekannte Gesichter unserer Fanszene so mit dem Gegner verbinden, welche Was verbindest du spontan mit unserem heutigen Gegner? Wann warst du das erste Mal hier? Wie gefällt dir das Stadion des Gegners? (Verpflegung, Platzierung der Gästefans, Sicht, Verkehrsanbindung etc. pp.) Erinnerst du dich an ein - für dich - herausragendes Spiel? Was ist deine Einschätzung für das Spiel am Samstag? Gibt es irgendwelche Tipps, die du dem Rest der Fanszene mitteilen kannst? (Treffpunkte, Sehenswürdigkeiten, Parkplatzsituation, Anreise, etc. pp.) |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Der kommende Spieltag hält für uns Borussen eines der richtigen Saisonhighlights parat. Es geht in die Hansestadt Hamburg, in den Volkspark zum HSV. Ganz sicher werden auch diesmal wieder etliche Rautenträger die Gelegenheit nutzen, das komplette Wochenende in der Metropole an der Alster zu verbringen. Auf alle Fälle dürfte die Reise im Spätsommer etwas entspannter werden als noch im Mai. Wer erinnert sich nicht an die Nervenschlacht zwischen Klassenerhalt, Relegation und Abstieg?
Erinnerungen er weckt und welche Tipps es gibt, für solche, die das erste Mal unsere Borussia in die Hansestadt begleiten, das hat uns diesmal „Säsch“ (Foto) erzählt: