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Bescheidene Anreise, durchschnittliches Spiel und große Ausbeute Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Bescheidene Anreise, durchschnittliches Spiel und große Ausbeute |
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| Geschrieben von Jenny | |
| Montag, 19. September 2011 | |
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Die Panne konnte so schnell nicht behoben werden, so dass kurzerhand beschlossen wurde, den Weg nach HH per PKW zurück zu legen – mit über zwei Stunden Verspätungen. Insgesamt war von mind. drei ausgefallenen oder verspäteten Bussen zu hören. Auch die Bahnreisenden der FP-Gruppenreise hatten gut zwei Stunden Verspätung und verpassten den Großteil der 1. Halbzeit. Für die PKW-Fahrer unter uns verlief es auch nicht besser, so meldeten einige Borussen via facebook einen Stau auf der A1, das Radio vermeldete einen weitaus kleineren Stau auf der A2. Also beschloss man, wie so viele andere Borussen die A2 zu wählen. Erster Stau: Malererarbeiten – Reißverschlussverfahren, von drei auf eine Spur. Was ein Spaß. Kurze Zeit später ein weiterer Stau. Ein weiterer Bus, gestartet in MG, nahm kurzerhand für einige Meter den Standstreifen, aber das brachte nicht wirklich viel. Nach einer gefühlten Stunde kamen die zahlreichen PKW geflaggt mit Borussiaschals, Fahnen und Aufklebern endlich zum Stauende und siehe da: Malerarbeiten! Unfassbar, und die Zeit bis zum Anpfiff flog nur so davon. Man könnte meinen, dass es dann endlich voran ging, aber bekanntlich gibt es immer auf den deutschen Autobahnen, die die linke Spur blockieren. So kam es dann dazu, dass man nur noch Drängler von Borussenseite auf der Autobahn sah. Völlig verständlich, schließlich meldete das Radio nun auch noch stockenden Verkehr vor dem Elbtunnel. Der Verkehr dort verlief im Nachhinein doch ganz gut, so dass man glaubte, das Stadion noch pünktlich zu erreichen – zumindest einige unter uns dachten dies. Vor dem Gästeblock angekommen und nur noch 15 Minuten bis zum Spielbeginn dann der nächste Schock. Eine riesige Menge Borussen wollte ins Stadion… Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis man endlich im Stadion war. Zum Glück waren die Ordner in HH anders als die letzten Jahre relativ relaxt und kontrollierten großzügig, so dass dann der Anstoß im Stadion erlebt werden konnte. Doch viele Borussen standen noch im Stau oder vor dem Stadion, der Block war zur 1. Halbzeit sehr leer. Zur zweiten Halbzeit kamen immer mehr Borussen an und zunehmend spielte Borussia nicht nur besser, sondern auch die Stimmung im Block wurde besser. War in Halbzeit 1 der Gesang noch sehr unkoordiniert, so gelang es uns Borussen in der zweiten Halbzeit zunehmend die Mannschaft gemeinsam anzufeuern. Das spielentscheidende Tor von Igor de Camargo tat sein Übriges dazu, und so wurde es nach dem Abpfiff noch einmal ein bisschen sarkastisch: Hamburg, Hamburg zweite Liga! schallte es durch den Block. Nun gut, das ist vielleicht noch etwas verfrüht, und auch wenn es der geschundenen Borussenseele gut tut, ist solcher Sarkasmus fehl am Platz. Es ist ja nun wirklich noch nicht allzu lange her, dass wir uns selbst in beängstigender Tabellensituation befunden haben… Und nach Hamburg fahren wir doch alle gerne, oder? Wollten wir einmal hoffen, dass am Samstag im BORUSSIA-PARK auch endlich einmal der Funke der Stimmung überschwappt. Erinnern wir uns doch einfach nur mal an die Stimmung im Pokal gegen LEV… in diesem Sinne: Alles geben beim nächsten Heimspiel!
Fotos: www.jdp-fotos.de |
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