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FanHaus macht Sommerpause!

Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

 
Kein Bier (vor vier) für Trier Drucken E-Mail
Geschrieben von Fritz Fresse   
Mittwoch, 19. Oktober 2011

Mein Name ist Hase und ich weiß von nüscht! Das Einzige, was ich aber weiß, iss, dass unsere Amas am Freitag um 19:00 Uhr gegen Eintracht Trier im Grenzlandstadion spielen. Ooch von Eintracht Trier weiß ich nüscht. Was ich aber ooch noch weiß, iss, dass die Phönizier das Geld erfunden haben. Schön. Aber warum nur so wenig? Da wir diese Frage jetzt aber leider nicht erschöpfend behandeln können, sollten wir vielleicht doch ins Grenzlandstadion gehen, um dort dann intensiv unsere Zeit zu vertrödeln.

Unter Umständen könnten wir da ja dann auch erfahren, dass die Trierer Eintracht 1905 gegründet wurde und dass sie damals noch „Trierer Fußball-Club 1905” hieß. Seinerzeit spielten die Trierer Fußlümmler noch auf dem Palastplatz vor dem Kurfürstlichen Palais, wo vor und nach jedem Spiel die Torstangen auf- und abgebaut werden mussten. Vermutlich sah es dort aber aus wie in der Handtasche einer alten Frau, denn man entschloss sich dann doch lieber auf dem Platz an der Hornkaserne zu spielen.

Macht ja nüscht – vielleicht war es da ja auch genauso schön.
1930 bekam man dann ein ganz neues Stadion “Auf der D’ham” - dem jetzigen Moselstadion - und 1948 fusionierten die Clubs von “SV Trier 05” und “SV Eintracht Trier 06” zum jetzigen „SV Eintracht-Trier 05“.
Na prima.

Die großen Erfolge unserer Trierer Mitbürger sind sehr übersichtlich. Meist spielten sie in der Regionalliga West, der Oberliga Südwest oder in der 2. Bundesliga. Meistertitel gab es (bis jetzt) noch keine zu bejubeln aber dafür konnte man in der Saison 1997/98 bis ins DFB-Pokal-Halbfinale vordringen und dort ein bisschen rumjubeln.

Bekannte Spieler der SVE sind zum Beispiel Marian Foitzik und Markus Osthoff. Letzterer spielte von 2000-2002 auch bei unserer Borussia. Viel, viel wichtiger ist es aber zu erwähnen, das, wenn unsere Borussia eine Blume wäre, sie bestimmt ein Vergissmeinnicht wäre!

Aber wieder zurück zu Eintracht Trier und ihren Fans: 2001 taten sich nämlich verschiedene Fanclubs zusammen, um nach Hamburger Vorbild den “Supporters Club Trier” zu gründen.
Na gucke.
Nach Hamburger Vorbild.
Auch hübsch!
Stellvertretend für die aktive Trierer Fanszene seien an dieser Stelle einmal ein paar Fanclubnamen genannt:
Die Stillen (aber was wird dann mit der Stimmung, wenn die still sind?)
Fan Club Blaue Erdbeern (lecker!)
Delega Ascensione (im Gästeblock nochmal nachfragen)
Die Janessen (ach so!)

Die Stadt Trier selber wurde vor ca. 2000 Jahren gegründet und die Stadtväter erheben derzeit den Anspruch auf den Titel “älteste Stadt Deutschlands”. Vielleicht sollten sie ja mal einen Betriebsausflug nach Ossendorf machen, denn dort sieht so manches (und so mancher) noch viel, viel älter aus. Ein weiterer interessanter und wichtiger Punkt ist, dass die Park-and-ride Parkplätze in Trier sowohl im Südwesten (Messepark) als auch im Norden (Riverside/Verteilerkreis) der Stadt zur Verfügung stehen. Da das Spiel aber in unserem Grenzlandstadion stattfinden wird, könnten wir diesen Punkt allerdings auch gern vernachlässigen. Erwähnenswert wäre ferner auch noch die entzückende Justizvollzugsanstalt Trier die im Stadtbezirk Euren liegt. Dort werden böse Menschen eingesperrt aber auch solche, die ihren Teller nicht abgegessen oder ihr 1,5 Liter Glas nicht ausgetrunken haben.
So, und um die Sache nun noch gänzlich abzurunden, stimmen wir euch nun schonmal auf die Trierer Mundart ein und verabschieden uns mit dem schönen Trierer Satz: “Ons Kaffikann haot aon der Zuuz en Baus”, was so viel bedeutet wie “Unsere Kaffeekanne hat am Ausguss eine Beule!”
Na siehste.
Bis kürzlich!
Euer Fritz Fresse

 
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