Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| FPMG bei der Verleihung des Julius Hirsch Preises 2011 |
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| Geschrieben von Peppo | |
| Mittwoch, 19. Oktober 2011 | |
Am Tag des Länderspiels Deutschland gegen Belgien fand in Düsseldorf die Verleihung des Julius Hirsch Preises 2011 statt. Julius Hirsch war der erste deutsche Fußballnationalspieler, der von den Nationalsozialisten aufgrund seiner jüdischen Abstammung im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet wurde.Das „De Kull“ Jugendzentrum vom Fanprojekt Mönchengladbach hatte sich im Juni für diesen Preis mit den Projekten „De Kull“ – Bildung und Bolzplatz der Nationen um den Julius Hirsch Preis beworben und kam am Ende unter die letzten 5. Deshalb wurde auch das Fanprojekt Mönchengladbach zu der Preisverleihung des Julius Hirsch Preises 2011 eingeladen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung, wurden die Projekte geehrt, die es auf die ersten 3 Plätze geschafft hatten. Der erste Platz des Julius Hirsch Preises ging an die „Jugendinitiative Spiegelbild“ des “Aktiven Museums Spiegelgasse“. Diese Jugendinitiative zielt darauf, die deutsch-jüdische Geschichte in Wiesbaden zu bewahren. Im Jahr 2010 wurde die Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden – Juden im deutschen Fußball“ nach Wiesbaden geholt. Zusätzlich wurde das Projekt „Spurensuche am Ball“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt regte mehrere Schülergruppen an, sich mit Rassismus und Zivilcourage auseinander zu setzen. Der zweite Platz ging an das „Gräfenberger Sportbündnis“. Dieses Bündnis ist ein Zusammenschluss aus acht Fußballvereinen, die sich zusammengeschlossen haben, um immer wieder kehrenden Naziaufmärschen in Gräfenberg entgegen zu wirken. Durch das Engagement des „Gräfenberger Sportbündnisses“ wurde dafür gesorgt, dass seit Oktober 2009 kein Naziaufmarsch mehr stattfand. Den dritten Platz belegte das Projekt „DoppelPass – SVW-Fans gegen Gewalt und Rassismus“. Dieses Projekt wurde von einigen Fans des SV Waldhof Mannheim ins Leben gerufen und besteht seit mittlerweile über zehn Jahren. Die Waldhof-Fans förderten mit ihren Aktionen einen Imagewechsel der Fanszene des SVW. Die Veranstaltung offenbarte, wie wichtig es ist weiterhin in den eigenen Reihen für Toleranz und gegen Rassismus zu werben und zu stehen. Die geehrten Projekte zeigten, wie vielfältig das multikulturelle Engagement im Kontext Fußball sein kann. Einmal bei dieser Veranstaltung anwesend seine zu dürfen war auch für uns ein tolles Gefühl und ist ein Ansporn für uns weiterhin Bildungspolitische Projekte im Hinblick auf unsere Jugendarbeit auf die Beine zu stellen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass auch einige bekannte Persönlichkeiten aus dem Fußballsport der Veranstaltung beiwohnten und so mit gutem Vorbild im Hinblick auf die Völkerverständigung durch den Fußballsport voran gingen. ![]() ![]() |
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