Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Jedes Jahr ein Kind, jedes Jahr ein Kind, bis es 96 sind... |
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| Geschrieben von Dani | |
| Donnerstag, 27. Oktober 2011 | |
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Dann setzte sich jedoch schnell der runde Ball durch, wer will sich auch immer nur dieses Geeiere ansehen. Und dann wurde der Verein zwischen durch 1945 im April aufgelöst, um sich dann im August neu zu gründen als Hannoverscher Sportverein v. 1896. Klar, 1945 als Gründungsjahr hört sich ja auch im deutschen Fußball nicht so prickelnd an. Nach erfolgreichen Jahren in der Oberliga Nord konnte Hannover 1954 die deutsche Meisterschaft erringen, danach folgten noch zwei Amateurmeistertitel und schließlich 1964 der Aufstieg in die Bundesliga. Nach 10 Jahren 1973/74 stiegen die „Roten“ wieder ab, um dann in der Folgesaison sofort wieder aufzusteigen. Allerdings nur, um 1975/76 sich wieder als zweitklassig zurückzumelden. 1985/86 fand sich Hannover nach einigen Krisenjahren wieder in der Bundesliga ein. Um dann sofort wieder… Ihr wisst schon… abzusteigen. Macht nix, dann in der nächsten Saison 1987/88 war man wieder Bundesligist. Wer hat heute Hannover eigentlich noch als ehemalige Fahrstuhlmannschaft auf dem Zettel? Denn Ende 1988/89 war wieder die zweite Liga Heimat der Niedersachsen. Und dann gab es neben finanziellen Katastrophen in den nächsten Jahren eigentlich nur ein Highlight, auf das ich jetzt nicht weiter eingehen möchte (Remember 1992…), doch nichtsdestotrotz musste 1995/96 der Gang in die Drittklassigkeit angetreten werden. Und dann beginnt die Zeit, in der der ehemalige Schlachtruf, der uns 92 noch ununterbrochen um die Ohren gehauen wurde, verstummte, denn 1997 übernahm Martin Kind als Vorsitzender die Geschicke und vor allem die Kasse des Vereins. Noch im gleichen Jahr wurden die Hannoveraner wieder zweitklassig, schließlich dann 2001/02 unter Trainer Ralf Rangnick wieder erstklassig, und so ist es jetzt seitdem. Obwohl in den letzten Jahren mehrmals nicht immer souverän die Klasse gehalten werden konnte, befinden sich die „Roten“ nun wieder auf der Erfolgsspur, zumindest recht weit entfernt von den Abstiegsrängen. Für Hannover steht weit weniger der zum Teil verblassende Erfolg als vielmehr der ungeliebte Kind, der nachdem er 2007 Sportfive als Alleinvermarkter des Clubs ins Boot holte, sich immer wieder für die Abschaffung der 50+1-Regel einsetzte. Faktisch ist vermutlich in Hannover die 50+1-Regel schon außer Kraft gesetzt, genau wie in Wolfsburg und Leverkusen. Das macht den Verein nicht gerade zu einem Sympathieträger in Fankreisen. Dann doch lieber wieder wie früher, auch wenn es nervte: Jedes Jahr ein Kind… Nur dieses(r) muss es wirklich nicht sein… Erst recht nicht nach seiner neusten Idee, die Ticketpreise für die Fankurve in Hannover zu erhöhen, denn so würden schließlich auch die Leute mehr zahlen, die durch Pyro etc. dem Verein zusätzliche Kosten durch Strafen etc. bescheren: Im FanHaus ist angesichts der Wetterlage wieder mit vollem Haus zu rechnen. Vor dem Spiel sowieso, aber angesichts von Livemusik wohl auch nach dem Spiel. Nach der Sportschau-Übertragung unseres Spiels bis 22:00 Uhr wird „Schmerzfrei“ den feierfreudigen Borussen ordentlich einheizen. Man kann davon ausgehen, dass es laut wird… Auf einen weiteren Heimsieg, besser wäre es mit schönem Fußball, aber wenn Hannover wieder drei Eigentore schießen will, sagen wir auch nicht nein.
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Den alten Hannover-Gesang hört man schon lange nicht mehr, vielleicht auch, weil der auch von den Hannoveranern zum Teil sehr ungeliebte Vereinspräsident nun mal zufällig Kind heißt, und von dem Typen brauchen weder die Hannoveraner noch irgendjemand sonst in der Fußballwelt 96 Exemplare. Doch nicht immer war Herr Kind so dominant im Verein. Als der gegründet wurde, logischerweise 1896, als Hannoverscher Fußball-Club v. 1896 spielte man übrigens noch mit einem ovalen Ball, also quasi Rugby.