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FanHaus macht Sommerpause!

Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

 
Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin! Drucken E-Mail
Geschrieben von Nessy   
Montag, 7. November 2011

Am Samstagmorgen war es endlich soweit: Der so lang geplante und herbeigesehnte Sonderzug nach Berlin fuhr in Mönchengladbach ein. Mit 14 Wagen und Platz für ca. 900 Passagiere sollte dies der längste Mönchengladbacher Fanexpress in diesem Jahr werden. Die meisten Fahrgäste starteten natürlich in der Vitusstadt - für Auswärtige bestand allerdings auch die Möglichkeit in Duisburg, Dortmund, Bielefeld und Hannover zuzusteigen

Die Party auf der Hinfahrt war von einer Unbeschwertheit geprägt, die wohl aus den positiven Ergebnissen unserer Borussia der letzten Wochen resultierte. Mindestens einen Punkt hatten die meisten Borussen für das anstehende Spiel auf dem Plan. Und für die Abergläubigen unter uns war sogar der Sonderzug anIrgendwo zwischen Hannover und Berlin... sich schon ein gutes Omen - in den bisherigen Sonderzügen 2011 hatten wir nämlich auf der Rückfahrt sowohl aus Nürnberg wie auch aus München einen Dreier im Gepäck. Was sollte also am Samstag schief gehen?

Die an diesem Tag wohl größte Reisegruppe kam gegen halb eins in Berlin-Spandau an - gut gelaunt und willens, der Party der Spreeborussen noch einen Besuch abzustatten. Die meisten hatten dafür jedoch die Rechnung ohne die Herren in grün gemacht. Die direkte Weiterreise zum Stadion wurde einem sehr deutlich nahe gelegt.

Diejenigen, die doch noch irgendwie zum Ratskeller gelangten, erlebten nach ersten Einlassschwierigkeiten eine schwarz-weiß-grüne Borussen-Party mitten in der Hauptstadt. Mit Live-Musik von Beer’n’Bourbon wurde man auf die anstehende Bundesliga-Partie eingestimmt.

Zum Spiel selbst an dieser Stelle nur ein paar Worte: Nach dem Gegentor sagte jemand: „Das Gute an frühen Gegentreffern ist zumindest, dass man viel Zeit hat, diese wieder auszugleichen.“ Und er sollte Recht behalten. Einmal mehr zeigte unsere Mannschaft in dieser Saison Stärke, ließ sich von dem Rückstand nicht verunsichern, sondern erkämpfte sich den Dreier und setzt sich damit weiterhin in den oberen Tabellenregionen fest.

Was wie so oft in Berlin negativ auffiel, war das Verhalten vieler Stadionbesucher, die im Gästeblock auf den auf ihrer Eintrittskarte ausgeschriebenen Platz beharrten. Ohne Worte! Aber selbst das konnte einem natürlich den tollen Sieg gegen die Hertha nicht vermiesen.

Im Siegesrausch feierten die zahlreichen Borussen fast so, als hätten sie den Pokal geholt - ob in diversen Kneipen der Metropole oder wieder zurück auf der Party der Berliner Spreeborussen. Die Fans, die zeitig zurück am Bahnhof Spandau waren, konnten sogar noch unsere Mannschaft verabschieden, die mit dem ICE ins heimische Mönchengladbach reiste.

Auch die Fangemeinde freute sich nach dem nun schon langen Tag so langsam auf die Heimreise und einen warmen Zug - schade nur, dass die Berliner Oberleitung bei diesem Plan nicht mitspielte. Mit mehr als einer Stunde Verspätung startete der Fanzug den Teil zwei seiner Reise. Andererseits hätte auf der Hinfahrt wohl jeder Borusse direkt unterschrieben, wenn er für einen versprochenen Sieg eine Stunde Verspätung hätte in Kauf nehmen sollen. Auch das konnte also die Laune nicht trüben. Die beiden Sambawagen bebten auf der Rückfahrt - zumindest bis zu dem Zeitpunkt als der DJ ausfiel. Gerüchte gehen herum, er sei in Bielefeld mit ausgestiegen… Schnell war aber anscheinend für Ersatz gesorgt und es dröhnte wieder aus den Boxen. Je später die Uhrzeit wurde, und der Zug sich der Heimat näherte, schwanden auch die Kräfte der Party-People. Somit verlagerte sich die Masse dann doch auf die Abteile.

Dennoch eindeutiges Fazit: Das macht Lust auf mehr!!! Für einige der 900 VfL-Anhänger war dies die erste Sonderzugfahrt in ihrer Fankarriere - und was für eine!!!
So k.o., verschlafen und beschwipst wie die meisten Borussen gegen halb vier Uhr waren als der Zug endlich nach ca. 21 Stunden wieder in Mönchengladbach einrollte, ist es nicht verwunderlich, dass der ein oder andere Gegenstand versehentlich im Zug vergessen wurde.

Alle Fundsachen (Taschen, Rucksäcke etc.) sind im FanHaus bei Kiki oder Silke abzuholen.

 
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