Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Kein Weg zu weit – Länderspielsupport in der Ukraine |
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| Geschrieben von Nessy | |
| Donnerstag, 10. November 2011 | |
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Für viele Fans ist die ukrainische Hauptstadt ein ganz neues Reiseziel: Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in Kiew fand vor fast genau 10 Jahren statt, am 10. November 2001 in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Das Spiel endete 1:1. |
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Dass Borussia-Fans das eine oder andere Mal verrückte Sachen machen und die abenteuerlichsten Touren starten ist ja kein Geheimnis mehr, aber zum Länderspiel nach Kiew mit dem Zug anzureisen, das verdient eindeutig Respekt. Während die Masse – und darunter auch einige Mönchengladbacher – wohl gemütlich mit dem Flieger am Freitag in der Ukraine landet, startete die wahrscheinlich erste Reisegruppe ihre Auswärtstour zum Freundschaftsspiel bereits am Mittwochabend mit der deutschen Bahn. Hoffentlich sind/waren die Bordbistros auf diese Herausforderung vorbereitet ;-)