Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Parallelen unter Nachbarn |
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| Geschrieben von Fabian | |
| Dienstag, 15. November 2011 | |
Wenn die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Abend in Hamburg auf die Niederlande trifft, dann kann das Duell nur schwerlich als „Freundschaftsspiel“ bezeichnet werden, denn die Vergleiche zwischen den beiden Nachbarstaaten waren schon immer etwas Besonders. Dabei näheren sich beiden Länder immer mehr einander an. Früher waren die Spiele der Nationalmannschaften der Niederlande und Deutschland vor allem von gegenseitiger Abneigung und manchmal auch Hass geprägt. Damals musste der Grenzübergang Schwanenhaus bei Venlo noch regelmäßig rund um diese Spiele geschlossen werden und nur wenige Menschen aus der Grenzregion wagten den Blick über den Tellerrand ins Nachbarland. Geblieben davon ist eine große fußballerische Rivalität, der Fußball und auch der Alltag in Europa sind insgesamt weitaus internationaler geworden. Während sich die Spieler aus den Niederlanden und Deutschland früher hassten, spielen heutzutage nicht wenige gemeinsam mit Spielern des großen Rivalen in den europäischen Top-Clubs und das Verhältnis hat sich merklich normalisiert. Auch die Fußballinteressierten passieren heute zahlreich in beide Richtungen die Grenze. Fußballerisch wähnten sich die Niederländer lange im Vorteil, in Turnieren konnte die Elftal aber nur selten Erfolge sammeln und blickt deshalb neidisch auf die „Turnier-Mannschaft“ des westlichen Nachbarn. Deutschland hat in den letzten Jahren im Ansehen der Niederländer deutlich aufgeholt. Die Bundesrepublik und besonders die deutsche Hauptstadt Berlin ist nicht nur eines der beliebtesten Reiseziele der Niederländer, auch fußballerisch hat Deutschland an Ansehen gewonnen. Der Fußball der deutschen Nationalmannschaft und besonders von Spielern wie Mesut Özil wird als sehenswert empfunden, auch wenn man weiterhin neidisch auf die Welt- und Europameistertitel der Deutschen schaut. Allerdings haben nicht nur die Niederländer seit mehreren Jahrzehnten keinen Titel mehr gewonnen, auch beim DFB hat seit nunmehr 15 Jahren kein großer Titel mehr den Weg auf den Briefkopf gefunden. Man könnte die Deutschen auch als die neuen „Oranjes“ betrachten, wie ein niederländischer Journalist unlängst auf einer Pressekonferenz des DFB süffisant bemerkte. Teammanager Oliver Bierhoff lehnte den Titel jedoch dankend ab, man wolle das nicht, schließlich würde man sonst ja keine Endspiele gewinnen. Auch wenn es heute in Hamburg „nur“ um Prestige geht, es begegnen sich zwei spielstarke Mannschaften, die beide eine besonders souveräne Qualifikation spielten und zum absoluten Favoritenkreis der Europameisterschaft zählen. Schlägt eine der beiden Mannschaften im Verlauf der Euro 2012 die Spanier, könnte es das Nachbarschaftsduell durchaus auch im Finale von Kiew wieder geben. Spätestens dann werden wir unsere schwarze Hose aus dem Designer-Outlet in Roermond anziehen, das rote T-Shirt von den 'Zwei Brüdern' aus Venlo überstreifen und mit einer gelb-goldenen Kappe aus Renesse auf dem Kopf hoffentlich singen: Schade Holland, alles ist vorbei. |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!
