Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Demokratie in der Klüngelmetropole – Fortuna Köln |
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| Geschrieben von Dani | |
| Donnerstag, 8. Dezember 2011 | |
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Obwohl der SC Fortuna acht Tage nach dem Äffzeh am 21.02.1948 gegründet wurde, verbindet man das Wort Tradition doch eher mit der Fortuna. Vielleicht weil der Club aus der Südstadt einfach sympathischer wirkt? Vielleicht weil es einer der traditionellsten Zweitligisten ist, den es in Deutschland gibt? Platz 2 in der ewigen Zweitligatabelle, vor etwas mehr als einem Jahr von Alemannia Aachen überholt worden, d. h. 26 Jahre Zweitligazugehörigkeit mit 970 Spielen. Und in die – von uns so verhasste – zweite Liga würden die Fortunen langfristig sicherlich wieder gerne vorstoßen. Doch nach dem freien Fall, der 2000 begann, als sich der erste wirkliche Mäzen des deutschen Fußballs Jean Löhring zurückzog, ist es ein steiniger Weg in die höheren Etagen des bezahlten Fußballs. Zur Rettung des Vereins beschritt man ungewöhnliche Wege. Letztlich waren es die treuesten Fans, die mit ungewöhnlichen Aktionen zum Spenden aufriefen und so ein wenig Geld in die Kassen spülten. Beispielhaft sei hier die Pressefoto-Aktion mit der nackten Oberliga-Mannschaft genannt, untertitelt mit „Einem nackten Mann greift man nicht in die Tasche, sondern unter die Arme.“.
Doch schließlich musste der Verein wegen Insolvenz 2005 doch den Spielbetrieb einstellen und die Mannschaft zurückziehen. In der Saison 2005/06 startete man in der Verbandsliga, konnte 2008/09 glücklich aufsteigen, weil der Tabellenerste VfL Leverkusen mangelhafte Lizensierungsunterlagen eingereicht hatte, und hatte dann in der NRW-Liga noch mal Glück, als 2010/11 der eigentliche Aufsteiger in die Regionalliga West Germania Windeck zurückzog und somit Fortuna Köln als Tabellenzweiter aufsteigen konnte. Wie sich der Kölner Südstadt-Club am Samstag darstellen wird, bestimmt interessanterweise nicht nur der Trainer. Denn 2008 startete – einmalig im deutschen Fußball – www.deinfussballclub.de, eine Mitgliederplattform für Fortuna-Fans aus aller Welt, die hier online und basisdemokratisch auf die Aufstellung der Mannschaft Einfluss nehmen können. Aus den abgegebenen Benennungen der Startelf errechnet der Computer dann einen Vorschlag, den – so auch per Internet entschieden – der Trainer berücksichtigen muss. Doch auch über Transfers, Fanartikel und natürlich über Vorstände und Zuständige des Vereins – respektive der GmbH seit 2009 – bestimmen die Mitglieder. Eine ungewöhnliche Struktur, aber bis jetzt wird den Basisdemokraten von deinfussballclub.de noch der Aufstieg in die Regionalliga hoch angerechnet. Ob man mit dieser Organisationsform auch in der dritten, zweiten oder gar ersten Liga bestehen könnte? Sei’s drum, am Samstag trifft erst mal der Tabellendritte auf den Tabellensechsten, ob die Fortunen (24 Punkte) dann mit einem Sieg auf die Borussia (29 Punkte) aufschließen kann, wird auf dem Platz und nicht online per Abstimmung am PC entschieden. |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Am Samstag (14.00 Uhr) treten die Amateure der Borussia im Grenzlandstadion gegen den SC Fortuna Köln an. Das Grenzlandstadion wird wieder einmal nur gering frequentiert sein, zumindest von Gladbacher Fans, denn fast zeitgleich treten die Profis in Augsburg an. Bei diesem Gegner in der Regionalliga West wirklich schade, denn es ist damit zu rechnen, dass einige Fortuna-Fans den Weg nach Rheydt antreten werden, so dass tatsächlich so etwas wie Atmosphäre im weiten Rund aufkommen könnte.