Bumsis Meinung

Mir tun die Düsseldorfer leid. Nicht alle, aber die, die die ganze Tortur über 15 Jahre lang mitgemacht haben, die in Meppen, in Velbert und zum Niederrheinpokal bei Adler Osterfeld waren, und die gestern um ihre Aufstiegsfeier gebracht wurden. Die tun mir leid. Weil ein paar übermotivierte Jünglinge, die sich noch mit dem Waschlappen rasieren, und zu doof sind, einen Schlusspfiff zu erkennen, den Platz stürmen, sind vermutlich Tausende Fortuna-Anhänger mit Gefühlen der Scham, der Enttäuschung und des Frusts nach Hause gegangen.
Hätte der für mich unverständlicherweise im Nachhinein noch gelobte Schiedsrichter seine Ankündigung „Beim nächsten Vorfall wird das Spiel abgebrochen.“ wahrgemacht, hätte nach dem Platzsturm das Spiel auf jeden Fall abgebrochen werden müssen. Wenn das kein Vorfall ist, was dann? Und wenn dann wieder angepfiffen wird, dann müssen auch die angekündigten Restminuten noch gespielt werden, was für eine Farce ist das denn?
Nicht dass man mich missversteht: Herthas Fans haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Wie blöd muss man sein? Hertha war doch „am Drücker“, unter Unterstützung meines Teams verstehe ich was anderes. Durch die Scheiß-Pyroschmeißerei ist die lange Nachspielzeit ja erst nötig geworden. Und nur mal by the way: Mit so einem Ordnungsdienst wird es im Rheinstadion ganz schwer in der Bundesliga...
Bleibt festzuhalten, dass der Verstand zahlreicher Düsseldorf-Anhänger sich maximal auf Oberliga-Niveau befindet, dass Fortuna immer noch nicht sicher aufgestiegen ist – das Sportgericht lässt grüßen – und dass es so oder so auf jeden Fall nächste Saison kein Derby geben wird. Auf dieses Niveau lass‘ ich mich nicht herab.
Euer Bumsi
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| FanHaus macht Sommerpause! |
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| Klaus-Dieter Sieloff ist tot |
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| Mittwoch, 14. Dezember 2011 | |
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Auf Grund seines verletzungsbedingten Fehlens musste Günter Netzer ihn im Hinspiel des UEFA-Pokalfinales in Liverpool als Libero ersetzen, was mit einem 0:3 gründlich in die Hose ging. Er war Libero bei den legendären Spielen gegen Inter Mailand 1971. Im „Büchenswurfspiel“ am Bökelberg verwandelte er einen Foulelfer zum 7:1 Endstand, während er beim 0:0-Wiederholungsspiel in Berlin an Inter-Torwart Bordon scheiterte. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten, verkörperte er doch auch eine Spielergeneration, die viel auf Treue zum Verein hielt. In seiner elfjährigen Erstligakarriere hat er nur für den VfB und den VfL gespielt. |
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Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

Der Libero der ersten Meistermannschaft 69/70 ist gestern Nacht gestorben. Zu Beginn der Saison 69/70 war er vom VfB Stuttgart zur Borussia gewechselt, um zusammen mit Vorstopper Luggi Müller vom Club aus Nürnberg unserer Abwehr die notwendige und lange vermisste Stabilität zu geben. Klaus-Dieter Sieloff holte die Borussia ersten beiden Meisterschaften 1970 und 1971, den DFB-Pokal 1973, machte 123 Bundesligaspiele für unsere Borussia in denen er 15 Tore erzielte und trug sechsmal das Nationalmannschaftstrikot als Spieler der Borussia.