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FanHaus macht Sommerpause!

Von Montag, den 07.05.12 bis einschließlich Freitag, den 08.06.12 bleibt das FanHaus geschlossen. Wir werden einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten durchführen, damit pünktlich zur Euro das FanHaus wieder in altem bzw. neuen Glanz erstrahlt. Während der Euro werden alle Spiele der dt. Nationalmannschaft live übertragen, auch auf einem großen TV im Biergarten, so dass man mit Gleichgesinnten wieder mal ein Fußball-Großereignis bei günstigen Preisen (FP-Mitglieder 30% auf alle Getränke) verfolgen kann! Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern und Borussen eine wohlverdiente Sommerpause und eine verdiente Auszeit vom Fußball!

 
Geh' mir bloß weg, du! Drucken E-Mail
Geschrieben von Fritz Fresse   
Freitag, 20. Januar 2012

Dass das der tollste und beste FC Bayern ist, den wir überhaupt haben, weiß ja eh schon jeder. Darüber braucht man ja eigentlich auch nichts mehr zu schreiben und sich auch keine Gedanken mehr zu machen. Das machen andere schon für uns. Zum Beispiel die Medien. Die werden auch nicht müde, uns die tollsten und besten Sachen täglich über den FC Bayern (gefragt oder ungefragt) über den Farbfernseher ins Wohnzimmer zu pressen. Dabei fällt auf, dass sich ein überproportional hoher Anteil in den Sportsendungen um den FC Bayern dreht.

Es wird in fast jeder Fußballsendung übermäßig viel über den Großkonzern diskutiert. Auch, wenn es eigentlich gar nichts über sie zu reden gibt, werden dann so hoch wichtige Themen wie “Wird Robben eventuell in 17 Jahren einmal durch Ottendorf -Okrilla gehen?” oder “Warum geht Philipp Lahm schon seit 3 Wochen nicht mehr ins Kino?” diskutiert und debattiert – so, als gäbe es die anderen 17 Bundesligavereine gar nicht. Natürlich wird auch mal kurz darüber geredet, dass es in anderen Vereinen auch positive Entwicklungen gibt – im richtigen Verhältnis steht das jedoch nie.

Deshalb wenden wir uns jetzt einmal kurz ab von diesen von Journalisten auf äußerst hohem Niveau gestellten Fragen, ob Manuel Neuer im Alter von 3,5 Jahren auch schon einmal “Hänschen klein” gesungen hat, sondern denken uns selbst ein paar andere Fragen aus. So wäre es doch einmal interessant zu erfahren, wie es eigentlich kommt, dass die Journalisten im ganzen Land eine derartige bayernlastige Berichterstattung an den Fan bringen. Ist deren Repertoire tatsächlich so limitiert, dass ihnen außer den Bayern nichts mehr einfällt? Oder steckt da ein System dahinter? Wem könnte es nutzen, wenn der schönste und tollste FC Bayern dauernd künstlich und mit aller Gewalt ins kollektive Fußballgedächtnis der Leute gepresst wird?

Da wir das aber wahrscheinlich nie erschöpfend beantworten können, wenden wir uns lieber der viel wichtigeren Frage zu, ob Paris Hilton nun endlich einmal zu uns kommt und in der Halbzeitpause die Stadionordnung für uns tanzt. Besonders lustig könnte es werden, wenn Frau Hilton dann „performt“, „dass Personen aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum keinen Zutritt haben” oder “..., dass das Mitführen von Tieren untersagt ist.”

Noch viel, viel lustiger ist aber die Frage, was Herr Hoeneß über seinen Großkonzern bei einem Interview vor ein paar Wochen bei Herrn Frank Elstner im SWR Fernsehen gesagt hat. Er sagte nämlich, dass es beim FC Bayern keine Hooligans gäbe.
Ups, Herr Hoeneß, haben Sie noch nie etwas von der Sevice-Crew oder dem Benehmen der Schickeria gehört? Wenn nicht, scheint es aber so, das Ihnen tatsächlich so einige Dinge in und um Ihrem Verein entgangen sind. Wenn Sie aber von diesem Klientel wüssten, dann wäre es ja nicht ganz die Wahrheit, die Sie da verkündeten...
Ach, Herr Hoeneß, Sie waren doch immer so rechtschaffen, so aufrichtig und so edel und nun dieser “Fauxpas”. Ach herrjeh, ein Vorbild der Ehrlichkeit; eine Ikone bröckelt...

Eine große sportliche Leistung können wir aber auch Frank Elstner attestieren. Er konnte sich trotz seiner blumenreichen Ankündigung des “...wunderbaren (!!!) Uli Hoeneß, der uns (hä???? Uns alle? Uns als Volk?) als erfolgreichster Manager Deutschlands aus jeder Kriese holen würde, wenn man ihn nur ließe....” - Elstner konnte sich, obwohl er derart überwältigt und innerlich dermaßen erregt war, noch so beherrschen, dass er nicht vor laufenden Kameras vor “uns Uli” auf die Knie fiel.
Starke Selbstbeherrschung, Herr Elstner! Grandios.

Hübsch auch das Gleichnis von Hooligans (die ja laut Elstners Aussagen immer “rechts” sind) mit dem Teufel. Na, das ist doch endlich einmal investigativer Journalismus!

Aber bleiben wir beim Thema: nämlich den vielen, vielen, furchtbaren Ausschreitungen, die sich laut Medienberichten gerade wie eine Apokalypse über all unsere Stadien ausbreiten. Auch gestern kam es nämlich wieder bei der Weltmeisterschaft im Gehen in Genua zu schwerer Gewalt, als 7 Geh-Hooligans aus Geesthacht auf 8 Geh-Ultras (einer davon mit einer Geh-Hilfe) aus der Gemeinde Gera los gingen. Dies geschah, als sie gerade auf dem Gehweg ins Stadion gingen. Zwar wollten die Geraer schnell weggehen, doch die Geesthachter gingen ihnen hinterher, um sie mit unangemessenen Schimpfworten zu beleidigen und sogar mit einem halb gefüllten Getränkebecher zu bewerfen. Zwar ist es dank des tapferen Eingreifens des Geheimdienstes aus Genua noch einmal gut gegangen und zu keinem weiteren Vergehen gekommen, doch Gerd und Gerald, zwei Geschwister aus der Gemeinde Gera sagten übereinstimmend: “Da gehen wir wirklich nicht mehr hin.”. Der Generalstaatsanwalt und der Geh-heim-Dienst ermitteln.

 
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