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T-Shirt "Keiner wie wir!"

Beim Heimspiel gegen Bayern gibt es im FanHaus und im Infostand des Fanprojekts im Stadion hinter der Nordkurve noch die letzten Saisonabschluss-T-Shirts mit dem Motto

"Keiner wie wir!"

Das T-Shirt ist noch in allen Größen vorrätig und gehört für nur 5,00 Euro in jeden Urlaubskoffer eines Gladbach-Fans. Also, greift zu solange der Vorrat reicht!

 
Nikolaus in Istanbul, Weihnachten in Liverpool Drucken E-Mail
Geschrieben von Börnie   
Freitag, 28. Dezember 2012

Trotz Europa-League und kurz nach der Auslosung zur nächsten Runde mit dem Spiel in Rom haben sich auch in diesem Winter wieder über 60 Fans aus Mönchengladbach aufgemacht, um die Jubiläums-Friendship-Tour nach Liverpool zu einem außergewöhnlichen Event werden zu lassen; vor 20 Jahren wurde der erste Besuch in der Stadt an der Mersey organisiert. Am sehr frühen Freitagmorgen um kurz nach Mitternacht ging es los mit Bus und Fähre auf die Insel, einige mit dem Flieger hinterher und sehr wenige sogar mit dem Auto.

Die Hinfahrt verlief entgegen früherer Touren eher ruhig, evtl. weil viele zum ersten Mal die Reise mitmachten und noch nicht so genau einschätzen konnten, was sie erwartete. Nach dem Einchecken im Hotel wurde sich dann für den Abend verabredet, bis dahin blieben noch ein paar Stunden, um die Einkaufsmöglichkeiten zu prüfen, das erste Pint im Pub zu trinken, was zu essen oder nach der langen Fahrt auch einfach nur die Füße hochzulegen.

Abends führte uns dann Graham Agg (Organisator auf Liverpooler Fanseite) in das nahegelegene Baltic Fleet, wo auch weitere bekannte Gesichter von LFC-Seite dazu stießen. Erste Lieder wurden gesungen, später ging es dann ins Flanagans zu Livemusik oder in einen der anderen Pubs rund um die Mathew Street. Trotz der langen Anreise harrten viele doch bis spät in die Nacht aus, da merkt man doch das wöchentliche Training in der Bundesliga. Im Krazy House fiel dann auch der Spruch der Tour: „Kennst Du Schrottwichteln? Dann guck an die Theke, da steht der Schrottwichtel!“ (über eine als Wichtel verkleidete Engländerin an der Theke).

Am Spieltag stand nach ausgiebigem Frühstück Weihnachtsshopping auf dem Programm, die Stadt war rappelvoll und auch Weihnachtsmärkte mit Glühwein und Bratwurst werden in England immer beliebter. Da der Schlussverkauf aber erst nach den Feiertagen beginnt, war nicht jeder erfolgreich bei der Schnäppchenjagd. Also machte man sich lieber auf ins „The Albert Pub“ direkt am Stadion, wo uns dann auch das berühmte britische Wetter begrüßte; es begann in Strömen zu regnen. Ob das Wetter, die letzten Ergebnisse der Reds oder das bevorstehende Weihnachtsfest die Stimmung beeinflusste, lässt sich nicht genau sagen, aber es war vor einem Spiel auch schon mal lauter im Pub. Und auch die Stimmung im Stadion ist schon lange nicht mehr dass, was man aus England mal gewöhnt war, vor dem Anpfiff ja noch ganz ok, aber es wird während des Spiels höchstens mal geklatscht, wenn eine Aktion auf dem Platz gelingt, Gesänge hört man fast kaum. Und das, obwohl bereits früh das 1:0 fiel und Steven Gerrard in der 36. Minute das 2:0 gegen einen schwachen FC Fulham erzielte.

In der Pause kam dann der große Augenblick aus Borussensicht, der Stadionsprecher verkündete den Besuch unseres Tross, aus den Boxen erklang die Elf vom Niederrhein und eine Delegation trug zwei Freundschaftsbanner durch das Stadion, welches mit Standing Ovation von den Rängen belohnt wurde, einfach ergreifend >Klick Youtube Video<

Die zweite Hälfte glich dem ersten Durchgang, 3:0 in der 52. Minute und in der Nachspielzeit ein Tor von Suarez, diesmal haben wir dem LFC Glück gebracht, gab es doch häufig eher dürftige Leistungen bei unseren Besuchen zu sehen. Auf das Spiel folgte direkt ein weiteres Highlight, im Sandon Public House war ein großer Raum reserviert, die Fahnen wurden präsentiert, es wurden erfreulich kurze Reden gehalten und es gab eine kurze Buchpräsentation von Chris Shaw „Our Liverpool“, wo sich auch ein Kapitel mit der Fanfreundschaft befasst. Später gab es Musik vom Band, aber auch eigene Lieder wurden angestimmt und man vermischte sich fleißig mit den anwesenden LFC-Fans.

Am nächsten Morgen war dann Rückreise angesagt, diese verlief im Bus, trotz verpasster Fähre, recht kurzweilig. Wir waren zwar pünktlich in Dover, aber der Check Inn dauerte so lange, dass unsere Fähre weg war und wir nach viel Diskussion auf die nächste Fähre nach Calais gebucht wurden. Ab dann verwandelte sich der Bus in einen Partybus vom Feinsten! Lieder wurden über das Bordmikro zum Besten gegeben, Wechselgesang im Bus und die Biervorräte wurde arg dezimiert. Gegen Ende gab es noch volkstümliches Liedgut und man sang „Alle meine Entchen“ mit voller Hingabe.

Also mal wieder eine gelungene Auswärtsfahrt, die trotz der Arbeit bei der Organisation (und das zwischen den vielen Spielen der Hinrunde) sehr viel Spaß gemacht hat und immer wieder etwas Einzigartiges darstellt: A very special friendship!


















 
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