Bumsis Meinung

Hallo liebe Freunde der Fußballtraditionen!
Die Presse der letzten Tage rund um unsere Borussia, gab mir einmal mehr Anlass darüber nachzudenken, was eigentlich für einen Fußballfan immer dazu gehört. Da wäre z.B. das Treffen von Gleichgesinnten, der wöchentliche Stadionbesuch oder der Besuch einer Stammkneipe zum gemeinsamen Anschauen der Spiele vor der Flimmerkiste, Schal + Trikot (unabghängig von den Temperaturen), die Fachsimpelei über den aktuellen Gegner oder Aufstellung, Umstellung oder Meinungen über Trainer und Spieler, die obligatorischen Bierchen, usw. So unterschiedlich aber alle Fans (vereinübergreifend) auch denken und handeln - eines bleibt doch Jahr für Jahr dassselbe und ist schon zu einer ... etwas umstrittenen Art von Tradition geworden. Und Schuld ist diese obligatorische, fast auch schon traditionelle, Phase, in der es der Verein XY nicht schafft, der angestrebten Leistung zu entsprechen. Und irgendwann macht es in einigen Fanköpfen dann "peng" und es wird gepfiffen was das Zeug hält. Gegen die Leistung der Mannschaft, gegen die Aufstellung des Trainers, gegen Ballverluste, gegen alles. Und auch wenn diese "Retro-Pfiffe" genau so wie das berühmte Murmeltier alljährlich wiederkehren, wird dem Ganzen unfassbar viel Bedeutung geschenkt, in der Presse breitgetratscht und die ganze Welle gerät bis zum anstehenden Spieltag unaufhörlich ins Rollen. Aber macht es Sinn Jahr für Jahr auf diesen immer wiederkehrenden Trend zu reagieren? Sieht man die ganze "Welle" als einen Teil der dazugehörenden Tradition, dann ja. Und wenn sogar schon die Ho$$enheimer in Bezug auf ihren Verein den Begriff Tradition in den Mund nehmen, dann liegt der Traditionsfaktor bzgl. Pfiffen im Stadion auf einer Skala von 1 - 10 mindestens bei 20! Trotzdem sollte ein jeder Fan (und diese Bitte geht aus eigenem Interesse vor allem an die Fans mit der einzig wahren Raute auf dem Trikot) sich noch einmal darüber im Klaren werden, ob wirklich JEDE Art von Tradition Sinn macht oder ob das ein oder andere nicht doch so langsam mal aussortiert werden sollte. Genau so wie Tradition nicht vor dem Abstieg schützt, schützt sie anscheinend auch leider nicht vor Dummheit und Fehlverhalten.
In traditionsreicher "In diesem Sinne"-Verabschiedung,
Euer Bumsi
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| T-Shirt "Keiner wie wir!" |
| 92 packende Spielminuten, aber wo? |
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| Geschrieben von Roosi | |
| Montag, 21. Januar 2013 | |
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Beiden Mannschaften war eine Art Bemühung anzusehen dieses Spiel zu gewinnen und mit drei Punkten in das neue Kalenderjahr 2013 zu starten, aber bei diesen Bemühungen blieb es vor allem bei den Hoffenheimern trotz neuem Trainer Kurz auch. Hier und da gab es mal ein bisschen Gestocher in den Strafräumen, aber bis auf ein zwei guten Gelegenheiten auf beiden Seiten hielten sich die Großchancen aber in Grenzen. So hatte Fan an diesem Nachmittag ausreichend Gelegenheiten die letzten fußballfreien Wochen Revue passieren zu lassen und sich schon auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren, die da hoffentlich ein wenig erwärmender und spielerisch erfolgreicher werden. Vor dem Spiel fand in Neidenstein die schon fast traditionsmäßige Fanparty der Neidensteiner Fahlen statt, schade war nur, dass sich der Zuspruch aus der Fanszene doch arg in Grenzen hielt. Zwar waren die Initiatoren durchaus zufrieden, es hätten jedoch gut und gerne ein paar mehr Fans unserer Borussia seien können, wenn sich ein Fanclub schon solch eine Mühe macht. Aber es ist irgendwie wie mit allem, macht man was, ist der Zuspruch mäßig, aber wehe, man macht nichts…. Positiv an dieser Stelle muss abgesehen von ein paar Gesängen das Verhalten der Fans vom Niederrhein erwähnt werden, kein Zündeln in einem Auswärtsspiel gegen diesen Klub war mir bisher unbekannt, weiter so, Jungs, und Respekt für die MACGYVER-Zaunfahnenhalterung, das Ding war cool und hielt!!! Die Unterstützung war angesichts der Temperaturen wirklich überzeugend, zumal von den Hoffe-Anhängern im Prinzip gar nichts zu hören war. Bemerkenswert war noch die Ansammlung frierender Damen in der Kurventoilette. Da hatte man den Eindruck, die ein oder andere war "nur mtigekommen", ohne selbst wirkliches Interesse am Sport zu haben. Denn so schön sind die Toiletten in Hoffenheim nun auch nicht, dass man da ganze Halbzeiten verbringen müsste.
Fotos: Fanprojekt Mönchengladbach |
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92 Minuten dauerte am Samstagnachmittag der erste Kick nach der Winterpause unserer Borussia, aber packend ist anders, oder hat der Stadionsprecher der Rhein-Neckar-Arena vielleicht ein anderes Spiel gesehen? Egal, wie man es auch gut 24 Stunden später sieht, dieses Spiel zwischen der TSG und unserer Borussia stand dem so berühmten Sommerkick bei 35 Grad plus in nichts nach, außer dass man einen gefühlten Temperaturunterschied von 40 Grad nach unten hatte. 


