Bumsis Meinung

Hallo liebe Freunde der Fußballtraditionen!
Die Presse der letzten Tage rund um unsere Borussia, gab mir einmal mehr Anlass darüber nachzudenken, was eigentlich für einen Fußballfan immer dazu gehört. Da wäre z.B. das Treffen von Gleichgesinnten, der wöchentliche Stadionbesuch oder der Besuch einer Stammkneipe zum gemeinsamen Anschauen der Spiele vor der Flimmerkiste, Schal + Trikot (unabghängig von den Temperaturen), die Fachsimpelei über den aktuellen Gegner oder Aufstellung, Umstellung oder Meinungen über Trainer und Spieler, die obligatorischen Bierchen, usw. So unterschiedlich aber alle Fans (vereinübergreifend) auch denken und handeln - eines bleibt doch Jahr für Jahr dassselbe und ist schon zu einer ... etwas umstrittenen Art von Tradition geworden. Und Schuld ist diese obligatorische, fast auch schon traditionelle, Phase, in der es der Verein XY nicht schafft, der angestrebten Leistung zu entsprechen. Und irgendwann macht es in einigen Fanköpfen dann "peng" und es wird gepfiffen was das Zeug hält. Gegen die Leistung der Mannschaft, gegen die Aufstellung des Trainers, gegen Ballverluste, gegen alles. Und auch wenn diese "Retro-Pfiffe" genau so wie das berühmte Murmeltier alljährlich wiederkehren, wird dem Ganzen unfassbar viel Bedeutung geschenkt, in der Presse breitgetratscht und die ganze Welle gerät bis zum anstehenden Spieltag unaufhörlich ins Rollen. Aber macht es Sinn Jahr für Jahr auf diesen immer wiederkehrenden Trend zu reagieren? Sieht man die ganze "Welle" als einen Teil der dazugehörenden Tradition, dann ja. Und wenn sogar schon die Ho$$enheimer in Bezug auf ihren Verein den Begriff Tradition in den Mund nehmen, dann liegt der Traditionsfaktor bzgl. Pfiffen im Stadion auf einer Skala von 1 - 10 mindestens bei 20! Trotzdem sollte ein jeder Fan (und diese Bitte geht aus eigenem Interesse vor allem an die Fans mit der einzig wahren Raute auf dem Trikot) sich noch einmal darüber im Klaren werden, ob wirklich JEDE Art von Tradition Sinn macht oder ob das ein oder andere nicht doch so langsam mal aussortiert werden sollte. Genau so wie Tradition nicht vor dem Abstieg schützt, schützt sie anscheinend auch leider nicht vor Dummheit und Fehlverhalten.
In traditionsreicher "In diesem Sinne"-Verabschiedung,
Euer Bumsi
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| T-Shirt "Keiner wie wir!" |
| Fastenzeit beim Überraschungsteam vom Main? |
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| Geschrieben von Jan Ruoff | |
| Donnerstag, 28. Februar 2013 | |
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Nach den europäischen Festwochen ist nun wieder fußballerische Hausmannskost angesagt. Aber mal ehrlich, ist die Aussicht auf ein Fortsetzen der Feierlichkeiten rund um den Kontinent in der kommenden Spielzeit etwa schon ad acta gelegt? Ganz sicher nicht. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass punktetechnisch auf die Plätze, die zum Start in der Euro League berechtigen noch alles drin und machbar ist. Natürlich hatte uns die Leistung bei Lazio sowie die erste Halbzeit gegen den amtierenden deutschen Meister nicht gerade mutig gestimmt. Aber gerade die zweiten 45 Minuten gegen Schwarz-gelb sollten uns doch den Mut und den Kick geben, das noch alles möglich ist. Und vielleicht ist gerade der Held von Sonntag, Amin Younes, das Tröpfchen Wasser auf den Keim, der Europapokalträume wieder sprießen lässt. Er scheint das spielerische Element zu sein, das der Mannschaft irgendwie in der laufenden Saison gefehlt hat. Und es war klug von unserer sportlichen Leitung, den Burschen nicht ins Schaufenster zu stellen, solange seine Vertragsverlängerung noch nicht unter Dach und Fach war. Es gilt noch 33 Zähler zu verteilen. Alles ist noch drin, wenn wir fleißig Punkte sammeln. Fangen wir doch am besten gleich am Freitag in Frankfurt damit an. Die heimische Eintracht beeindruckt in dieser Saison als Aufsteiger die gesamte Liga. Trainer Armin Veh hat mit eher überschaubaren Mitteln eine tolle Truppe zusammengestellt, die mit erfrischendem Offensivfußball schon recht laut an die Pforte Europas klopft. Auch Rückschläge, wie ein 0:2 daheim im Nachbarschaftsduell gegen den FSV Mainz 05, lassen die Mannen vom Riederwald nicht nervös werden. Aus den bitteren Erfahrungen der Saison 2010/2011, als man das Kunststück fertig brachte, von Platz sieben noch auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen, hat man bei den Hessen offenbar die Lehre gezogen. So wurde im Winter der Kader mit den Transfers von Sdrjan Lakic, sowie dem Heimkehrer Marco Russ vom VfL Wolfsburg nicht nur ergänzt, sondern auch merklich verstärkt. Es erwartet uns also ein spannendes Spiel, in einem Stadion, das in den letzten Jahren sicher zu unseren liebsten gehörte, da es in den vergangenen Jahren für unsere Borussia eigentlich immer etwas im Waldstadion zu holen gab. Ganz sicher wird den VfL auch wieder ein großer Anhang in die hessische Bankenmetropole begleiten. Zwei Tipps für alle die noch nicht wissen, wie sie die Zeit bis zum Anpfiff überbrücken sollen: Um 19 Uhr startet im Eintracht Frankfurt Museum eine Führung zum Thema „Die Eintracht und die Borussia“. Mit 5 Euro bzw. 3,50 Euro ermäßigtem Eintrittspreis sowie einer gültigen Eintrittskarte zum Spiel seid ihr dabei. Und wenn dann irgendwann der Name Fred Schaub fallen sollte, hört ihr einfach am besten mal kurz weg. Das Museum schließt mit Anpfiff der Partie. Gegenüber vom Eintracht Frankfurt Museum befindet sich die Waldtribüne am Medienturm Ost. Dort wird unser ehemaliger Trainer und aktuelles Präsidiumsmitglied Hans Meyer zusammen mit dem ehemaligen Eintracht- und Borussen-Spieler Matthias Hagner ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Ferner könnt ihr von Stadionpfarrer Eugen Eckert lernen, was dieser eigentlich so alles macht. Also, iss nix mit Fastenzeit! Volldampf für Borussia! |
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Die fünfte Jahreszeit ist nun auch schon wieder seit zwei Wochen Geschichte. Und dennoch hatten die vergangenen Tage so ein wenig etwas von Karneval. Nachdem Heerscharen von Borussen in Rom ausgelassen an der Spanischen Treppe feierten und diese hinterher wie nach einem Rosenmontagszug aussehen ließen, folgte im Stadio Olympico so ein wenig der Aschermittwoch. Das Spiel am Sonntag gegen den BV 09 Dortmund wirkte dann so ein wenig wie der Auftakt zur Fastenzeit. Aber letztlich ist das alles Makulatur. Wir brauchen keinen Karneval, Borussen feiern überall.