Bumsis Meinung

Was sagt denn da der Kind? „Schlaudraff wird nie mehr für Hannover spielen!“ ???
Ich erinnere mich noch an die vielen Mails und Beschimpfungen die ich geschickt bekam, als die Fans sich ausgerechnet bei mir über die „Unfähigen“ bei Borussia beschwerten, die „so ein Talent“ haben einfach gehen lassen. Bzw. noch besser, sie haben ihn ja nach Aachen „weggeekelt“ und für "nen Appel und nen Ei" verscherbelt! Und erst die liebe Presse. Einen Märtyrer haben sie aus dem „armen Jungen“ gemacht und jede Gelegenheit genutzt, bei Aufeinandertreffen in diese Wunde zu stoßen und den Verantwortlichen Borussias weh zu tun!
Und jetzt? Jetzt ist der „arme Junge“ sogar bei Hannover 96 rausgeflogen. Nicht nur bei den Öchern, oder als „Supertalent“ bei den Bayern! Nee, in Hannover! Nix gegen Hannover, aber „da weißte Bescheid!“ Eigentlich weiß man aber schon bescheid, wenn ein Spieler von den Bayern aussortiert wird weil es „menschlich nicht passt“…. Mehr hört man dann von den seriösen Bayern nie mehr…aber auch da „weißte dann bescheid“…..
Ich weiß nur, dass hier alle Mitarbeiter, die mit dem „armen Jungen“ zu tun hatten, drei Kreuze gemacht hatten, als er endlich weg war. Sicher, er hat den Fußball erfunden und er ist auch der beste Fußballer Deutschlands, und ließ das auch jeden wissen, nur; den Charakter dafür hat er scheinbar nun mal nicht, denn sonst wäre aus ihm bestimmt mehr geworden als ein ewiges Talent. Vielleicht wird er ja auch irgendwann mal wach und es macht „Klick“ im Oberstübchen, so dieses normal ausgestattet ist.
Pech für Hannover, Pech für Bayern und Pech für Aachen. Aber auch Pech für unsere Borussia, denn sie war ja lange genug selbst „Schuld“ daran, dass der „arme Junge“ vom Hof gejagt wurde….
Euer Bumsi
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| Sozialpädagogische Jugendarbeit im Fanprojekt |
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Was bedeutet die sozialpädagogische Arbeit vom Fanprojekt und warum brauchen wir sie überhaupt? In anderen Fanprojekten werden Sozialarbeiter und Pädagogen eingesetzt, die nichts mit der Fanszene und dem jeweiligen Verein zu schaffen haben. Hier in Mönchengladbach haben wir nun den Gegenpol zu diesem Konzept erschaffen und binden jemanden aus der aktiven Fanszene in die soziale Arbeit ein. Nun möchten wir euch erst einmal erläutern warum es überhaupt wichtig ist, die Jugendarbeit im Fanprojekt zu konzipieren und aufzubauen: Seit dem Umzug vom Bökelberg in den BORUSSIA-PARK hat sich unsere Nordkurve fast verdoppelt. Dadurch fanden und finden immer noch mehr Jugendliche als je zuvor in unsere geliebte Kurve. Die Jugendlichen sammeln sich oftmals genau wie früher in kleinen Gruppen zusammen und gestalten ihren Spieltag gemeinsam. Durch die Größe der Kurve im BORUSSIA-PARK ist allerdings auch eine gewisse Anonymität in unsere Kurve eingekehrt. War die Fanszene früher noch überschaubar und familiär ist sie im Laufe der Zeit zu einer großen und bunten Masse gewachsen. Der Nachteil an dieser Entwicklung ist, dass ein Großteil der Jugendlichen die Entstehung der Szene, die Zeiten auf dem Bökelberg und die Arbeit des Fanprojektes nicht kennen oder nicht wahrnehmen können. Wenn den Jugendlichen das FanHaus bekannt ist betrachten sie dies eher als Kneipe um sich vor dem Spiel ein Bier zu trinken. Gerade das sind Gründe warum sich das Fanprojekt hier in der Pflicht sieht, dem entgegen zu wirken. Es wurde seit dem Bau des neuen Stadions immer deutlicher, dass Jugendarbeit ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. Doch gerade die Förderung und Einbindung der Jugendlichen in unserer Kurve sichert die Zukunft für unsere einzigartige Fanszene. Die Jugendlichen sollen erkennen, dass das FanHaus nicht nur eine Kneipe ist, dass das Fanprojekt nicht einfach nur für Karten und Klamotten zuständig ist, dass die Fanszene einen langen, mit Höhen und Tiefen beeinflussten Entwicklungsweg hinter sich hat und sich immer noch stetig entwickelt. Unser Nachwuchs soll die Spielregeln der Kurve und der Szene erlernen um sie irgendwann selbst einmal weiter zu geben. Klar kann man jetzt sagen, dass haben wir früher doch auch so geschafft aber früher hat die Kurve es auch noch geschafft ohne Vorsänger auszukommen (keine Diskussion bitte ;-)). Wenn wir auf lange Sicht hin unsere Fanszene weiterentwickeln und beständig machen wollen, müssen wir nun agieren! Die Jugendlichen bekommen im FanHaus eine „offene Türe“ geboten und werden individuell betreut. Auch der Kontakt mit anderen Institutionen wie Jugendamt, Schulen, Ausbildungsbetrieben und Jugendheimen soll aufgebaut und ausgeweitet werden. Wir wollen ein festes Netzwerk schaffen und unseren Jugendlichen die Möglichkeit bieten, die Jugendarbeit selbst mit zu gestalten, um möglichst individuelle Betreuungsergebnisse zu erlangen. Wie immer Kritik und Anregungen bitte per E-Mail an Peppo. |



