Bumsis Meinung

Tja, so was nennt man wohl Ärger im Paradies. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass es jemals um den Vertrag eines DFB-Trainers so einen Wirbel gegeben hat wie aktuell. Was ist passiert? Per Handschlag hatten sich Zwanziger und Löw ja bereits im letzten Jahr auf eine Verlängerung des Vertrages geeinigt, so wurde es zumindest von Zwanziger in die Öffentlichkeit getragen.
Dabei geht es nicht nur um die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Bundestrainer, sondern eben auch mit dem Assistenten Hans Flick sowie dem Torwarttrainer Andreas Köpke nebst weiteren Mitarbeitern im Trainerstab sowie natürlich Manager Oliver Bierhoff. Jetzt geht es aber wohl doch mal wieder um das liebe Geld, die sportliche Leitung fordert zusätzlich zu einer Gehaltsaufstockung eine Bonuszahlungen bei Vertragsunterschrift, in denglisch „signing fee“ genannt. Hat es die Spekulationen über Handgeld für Profis oder Antrittsprämie für Trainer schon länger gegeben, so sind sie für mich bei einer Vertragsverlängerung eines Auswahltrainers recht neu.
Oder wird damit belohnt, dass er seinen Namen schreiben kann? Darf ich denn jetzt, auch wenn ich an der Tankstelle meinen Beleg unterzeichne, „signing fee“ verlangen? Vielleicht sollte der Theo mich doch einfach fragen, ich wäre sicherlich günstiger, würde mich über die vielen Reisen und kostenlosen Stadionbesuche freuen und das Geschäft kenne ich schon länger als Herr Löw, ich hab den Olli Bierhoff ja quasi aufwachsen sehen am Bökelberg.
Aber wahrscheinlich würde ich zu viele Borussen in den Kader berufen und damit Weltmeister werden, und dann würde sich Herr Hoeneß bestimmt wieder aufregen. Wobei der immer noch genug Sorgen mit Arjen Robbens langen Unterhosen hat.
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| Schneewalzer statt Ostereier |
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| Geschrieben von Thomas Ludwig | |
| Dienstag, 25. März 2008 | |
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Erwarteter Kampf beim Spiel in der Kaiserstadt. Obwohl es ständig versucht wurde einem einzureden: Ein Derby war es nicht! Warum auch? Es wird für lange Zeit das letzte Ligaspiel nahe Holland gewesen sein…. Aufregungen gab es weit vorher bereits ab Donnerstag. Einbruch bei Borussia. Fahnenklau nachweislich von Mitgliedern der Kölner Ultragruppierung. Zum Leidwesen eines Old School Fanclubs wurden nicht nur Sachen der Ultras Mönchengladbach entwendet sondern auch ein Zaunfahne dieses Fan-Clubs. Ermittlungen sind eingeleitet. Soweit der Sachstand am Donnerstagmorgen. Am heiligen Karfreitag dann die knappe Meldung über die Auflösung der „UMG“. Für die einen war es ein vorösterliches „Kinderüberraschungs-Ei“, für andere Weltuntergang und für den noch anderen überhaupt nicht zu verstehen. FPMG-intern haben wir ebenfalls viel und kontrovers über die Situation diskutiert. Auch wenn es nur einen kleinen Teil unserer Kurve betrifft, steht nun die gesamte Szene vor der Situation, in diesen Fahnenklau einbezogen zu werden. Das verhöhnen durch die Kölner beim Derby in 14 Tagen ist dabei das geringste Übel. Ich erwarte rund um das Spiel erhebliche Sicherheitsmaßnahmen, vermutlich ohne Freiheitsrechte für die Fans im Allgemeinen. Dabei sind überzogene Solidarisierungsgedanken mit den Beklauten absolut unzweckmäßig. Der Fahnenklau wird durch Gegenfahnenklau und Gewaltausbrüche gegen vermeintliche Fahnenklauer in Köln nicht ungeschehen und führt nur zur Eskalation mit der Staatsmacht, die sich leider nicht auflöst, selbst wenn denen mal ein Stück Stoff abhanden kommt. Die UMG hat bewusst mit dem Auflösen ihrer Vereinigung ein respektvolles Zeichen gesetzt. Es gibt also nichts mehr im Sinne der Beklauten zurückzuholen. Die ultraorientierten unter uns werden sich behutsam neu formieren und möglicherweise in diesem Selbstfindungsprozess auch die unangenehmen Begleiterscheinungen im Windschatten der UMG loswerden. Viel zu oft ist in der letzten Zeit von den „bösen Ultras“ gewarnt worden und es hat zu übertriebenen Aktionen geführt, wie z.B. in Freiburg oder bei Oberligaspiel in Krefeld. Auch Umstände wie z.B. die „Bewachung“ des FanHauses vor Heinspielen und das ständige observieren von den Fans könnte und sollte sich nun etwas entspannen. Warten wir es mal ab. Ein wichtiges Zeichen haben die „Stimmungsorientieren“ gestern in Aachen auf jeden Fall gesetzt. Die Auflösung und Neuorientierung unserer Ultragruppierung bedeutet nicht die Auflösung des Stimmungs-Supports für unsere Borussia. Hier ein Kompliment an Sven und Nils, die trotz des frostigen Osterfestes sich in der 2. Halbzeit so ins Zeug gelegt haben um der Mannschaft und damit Borussia zu helfen! Dafür Leben WIR! |
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