Bumsis Meinung

Was sagt denn da der Kind? „Schlaudraff wird nie mehr für Hannover spielen!“ ???
Ich erinnere mich noch an die vielen Mails und Beschimpfungen die ich geschickt bekam, als die Fans sich ausgerechnet bei mir über die „Unfähigen“ bei Borussia beschwerten, die „so ein Talent“ haben einfach gehen lassen. Bzw. noch besser, sie haben ihn ja nach Aachen „weggeekelt“ und für "nen Appel und nen Ei" verscherbelt! Und erst die liebe Presse. Einen Märtyrer haben sie aus dem „armen Jungen“ gemacht und jede Gelegenheit genutzt, bei Aufeinandertreffen in diese Wunde zu stoßen und den Verantwortlichen Borussias weh zu tun!
Und jetzt? Jetzt ist der „arme Junge“ sogar bei Hannover 96 rausgeflogen. Nicht nur bei den Öchern, oder als „Supertalent“ bei den Bayern! Nee, in Hannover! Nix gegen Hannover, aber „da weißte Bescheid!“ Eigentlich weiß man aber schon bescheid, wenn ein Spieler von den Bayern aussortiert wird weil es „menschlich nicht passt“…. Mehr hört man dann von den seriösen Bayern nie mehr…aber auch da „weißte dann bescheid“…..
Ich weiß nur, dass hier alle Mitarbeiter, die mit dem „armen Jungen“ zu tun hatten, drei Kreuze gemacht hatten, als er endlich weg war. Sicher, er hat den Fußball erfunden und er ist auch der beste Fußballer Deutschlands, und ließ das auch jeden wissen, nur; den Charakter dafür hat er scheinbar nun mal nicht, denn sonst wäre aus ihm bestimmt mehr geworden als ein ewiges Talent. Vielleicht wird er ja auch irgendwann mal wach und es macht „Klick“ im Oberstübchen, so dieses normal ausgestattet ist.
Pech für Hannover, Pech für Bayern und Pech für Aachen. Aber auch Pech für unsere Borussia, denn sie war ja lange genug selbst „Schuld“ daran, dass der „arme Junge“ vom Hof gejagt wurde….
Euer Bumsi
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| Zum Tod von Robert Enke |
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| Geschrieben von Vorstand FPMG | |
| Mittwoch, 11. November 2009 | |
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Das hat Robert Enke wohl in einem Interview von August 2005 einmal gesagt. Das ist sie, wie einem jetzt nach dem Tod von Enke auf grausame Weise wieder bewusst wird. Zur Trauer ist schon alles gesagt worden, alle sind betroffen, entsetzt, fassungslos. Was für ein Irrglaube, dass Erfolg und Geld irgendeinen Menschen glücklich machen könnte, zumindest für einen längeren Zeitraum. Wer mit sich und seinem Dasein kämpft, dem hilft im Zweifelsfalls auch keine Trophäe im Schrank und kein dickes Konto. Wenn wir jetzt an Robert Enke zurückdenken, dann ist das für den ein oder anderen Borussen sicher eine schmerzhafte Angelegenheit, denn seien wir ehrlich, von vielen wurde Enke für seinen Wechsel nach Portugal beim ersten Abstieg der Borussia als Verräter und Söldner bezeichnet. Und jetzt? Wie geht man jetzt damit um, mit diesem zwiespältigen Gefühl, mit eigenen, sich plötzlich einstellenden Schuldgefühlen? Niemand von den damaligen Enke-Gegnern hat sich seinen Tod gewünscht, aber das macht es im ersten Moment nicht leichter, mit der eigenen Betroffenheit umzugehen. Sehen wir es so wie er selbst: Die Bundesliga ist ein Kindergeburtstag – inklusive Abstiegen, Niederlagen, Spielerwechseln. Robert Enke ist aufgrund sportlicher Rückschläge und aufgrund seines persönlichen Schicksals zu diesem Schluss gekommen. Jetzt hat er es uns mit seinem eigenen Tod noch einmal allzu deutlich vor Augen geführt. |
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"Die Bundesliga ist ein Kindergeburtstag."