Bumsis Meinung

Was sagt denn da der Kind? „Schlaudraff wird nie mehr für Hannover spielen!“ ???
Ich erinnere mich noch an die vielen Mails und Beschimpfungen die ich geschickt bekam, als die Fans sich ausgerechnet bei mir über die „Unfähigen“ bei Borussia beschwerten, die „so ein Talent“ haben einfach gehen lassen. Bzw. noch besser, sie haben ihn ja nach Aachen „weggeekelt“ und für "nen Appel und nen Ei" verscherbelt! Und erst die liebe Presse. Einen Märtyrer haben sie aus dem „armen Jungen“ gemacht und jede Gelegenheit genutzt, bei Aufeinandertreffen in diese Wunde zu stoßen und den Verantwortlichen Borussias weh zu tun!
Und jetzt? Jetzt ist der „arme Junge“ sogar bei Hannover 96 rausgeflogen. Nicht nur bei den Öchern, oder als „Supertalent“ bei den Bayern! Nee, in Hannover! Nix gegen Hannover, aber „da weißte Bescheid!“ Eigentlich weiß man aber schon bescheid, wenn ein Spieler von den Bayern aussortiert wird weil es „menschlich nicht passt“…. Mehr hört man dann von den seriösen Bayern nie mehr…aber auch da „weißte dann bescheid“…..
Ich weiß nur, dass hier alle Mitarbeiter, die mit dem „armen Jungen“ zu tun hatten, drei Kreuze gemacht hatten, als er endlich weg war. Sicher, er hat den Fußball erfunden und er ist auch der beste Fußballer Deutschlands, und ließ das auch jeden wissen, nur; den Charakter dafür hat er scheinbar nun mal nicht, denn sonst wäre aus ihm bestimmt mehr geworden als ein ewiges Talent. Vielleicht wird er ja auch irgendwann mal wach und es macht „Klick“ im Oberstübchen, so dieses normal ausgestattet ist.
Pech für Hannover, Pech für Bayern und Pech für Aachen. Aber auch Pech für unsere Borussia, denn sie war ja lange genug selbst „Schuld“ daran, dass der „arme Junge“ vom Hof gejagt wurde….
Euer Bumsi
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| Die Lage der Nation |
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| Geschrieben von Ralle | |
| Montag, 16. November 2009 | |
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Als die Borussia nach dem zweiten Spieltag mit Tabellenplatz vier unerwartet gut in die Saison gestartet war, prognostizierte Marcel Reif im „DSF-Doppelpass“ der Elf vom Niederrhein einen baldigen Einbruch und den damit verbundenen Absturz in die Kellerregionen der Liga. Nicht wenige Borussen dürften sich daraufhin innig gewünscht haben, der weitere Saisonverlauf möge den „Sky-Vorzeigekommentator“ Lügen strafen. Fakt ist, dass Borussias sportliche Führung im Sommer als Saisonziel einen Mittelfeldplatz vorgegeben hatte, der im besten Fall dazu führen soll, dass wir fünf bis sechs Spieltage vor dem Saisonende mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Lässt man die vergangenen Monate Revue passieren, erinnert man sich zwangsläufig an die vielen Schlagzeilen, die zum Thema „Gewalt im Fußball“ zu lesen waren. Auch dem rheinischen Derby war diesbezüglich so Manches prognostiziert worden, weshalb die uniformierte Staatsmacht in nie da gewesener Anzahl und Ausrüstung in Mönchengladbach antrat. Geradezu grotesk wurde das für weite Teile der Stadt verhängte Alkoholverbot durch die Tatsache, dass z.B. die Kneipen in Eicken davon ausgenommen waren. Ebenso muteten die Bemühungen der Polizei an, in Mönchengladbach jegliche „Versammlungen“ zu verhindern, die auch nur im Ansatz nach einem Fanmarsch aussehen könnten, während zeitgleich Hunderte von K****** vor ihrem „Wahrzeichen“ unbehelligt von Ordnungskräften eine stattliche „Versammlung“ abhalten konnten. Fakt ist, dass alle Mönchengladbacher Fußballfans sich am Tag des Derbys vorbildlich verhalten haben. Gewalt ging lediglich von ein paar Chaoten aus, die bekanntermaßen weder mit der Borussia noch mit dem Fußball generell irgendwas „am Hut haben“. Fakt ist auch, dass der Dialog zwischen Verein, Polizei und uns Fans auch nach dem Derby weiter geht. Dies ist grundsätzlich positiv einzuschätzen, auch wenn es noch verschiedene Dinge „aufzuarbeiten“ gibt. „50+1“ war ebenfalls ein großes Thema gerade in den letzten Tagen. Für uns alle ausgesprochen befriedigend war in der letzten Woche festzustellen, dass die Profivereine sich mit großer Mehrheit gegen die Abschaffung der „50+1-Regel“ ausgesprochen haben. „Unsere Kurve“ hatte über 100.000 Unterschriften von Fans verschiedener Vereine gesammelt. Sarah und Matthes durften diese in der letzten Woche in Frankfurt publikumswirksam – weil vor laufenden Kameras – an Dr. Reinhard Rauball, Präsident der kleinen Borussia sowie des Ligaverbands, übergeben. Wer regelmäßig auch unter der Woche Gast am FanHaus ist, kann im Augenblick wieder jede Menge Baulärm hören. Was im Sommer mit der Vergrößerung unseres Grundstücks und der Erweiterung des Biergartens begann, findet nun mit dem Bau des Bolzplatzes seine Fortsetzung. Der Bolzplatz ist vorwiegend für die Jugendnachmittage gedacht, steht grundsätzlich aber auch allen Mitgliedern des Fanprojekts zur Verfügung. Tja, und dann müssen natürlich auch wir Fans uns selbstredend einem ersten Saisonfazit unterziehen: Gut ist, dass es auch in den schwächeren Phasen kaum Pfiffe gegen die Mannschaft oder gar gegen den Trainer gegeben hat. Darüberhinaus ist festzustellen, dass wir uns auswärts – wie gewohnt – ganz sicher auch Nichts vorwerfen müssen. Stets zahlreich vertreten waren Stimmung und Support zumeist prächtig. Die Heimspiele betreffend müssen wir uns aber ganz klar verbessern. Jeder Fan – insbesondere in der Nordkurve – muss sich kritisch fragen (lassen), ob er/sie selber das tut, was wir auch den Spielern abverlangen, nämlich ALLES zu geben! Das war im BORUSSIA-PARK sicher nicht zu jeder Zeit der Fall. Spätestens mit der Leistung in Hamburg und bis auf die Torausbeute auch gegen Stuttgart hat die Mannschaft sich unseren uneingeschränkten und dauerhaften Support verdient, und zwar auch dann, wenn es phasenweise einmal nicht so laufen sollte, wie „Fan“ sich das vorstellt. Gelegentlich waren wir genau dann nicht da, wenn die Mannschaft es gebraucht hätte. Die Leistung von uns Fans ist hier eindeutig ausbaufähig. Auszug aus dem Borussen-Kodex: Bedenke bei der Wahl deiner Eintrittskarte für die Nordkurve: Es ist nicht nur einfach „schick“, in der Nordkurve zu stehen oder zu sitzen. Für jede(n), der/die diesen Stadionbereich wählt, ist damit auch die Erwartung aller anderen Fans und der Mannschaft verbunden, 90 Minuten „Vollgas zu geben“. In diesem Sinne lasst uns hoffen, dass wir alle weiter den eingeschlagenen Weg erfolgreich zusammen beschreiten werden. |
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